Freitag, 17. Februar 2017

Unikat-Automat

In München gibt es eine ganze Geocache-Serie namens "Kuriose Automaten" und meist muss man hin und eine Zahl notieren, damit man weiterkommt. Ich war nur kurz in der Stadt und hatte auch reichlich anderes zu tun, aber zumindest an einem Automaten führte mein Weg vorbei. Am Unikat-Automat im Hauptbahnhof. Recht unscheinbar steht er in der Haupthalle, kurz bevor es zu den Zügen geht... Gegenüber von Burger King, der sich im Foto spiegelt.

Wer noch schnell ein Geschenk braucht, kann es hier kaufen...Spinnen-Eisform, Bambi-Brosche, Fisch-Korkenzieher, Papierschiffchen-Socken...



Sonntag, 12. Februar 2017

Winter am Müggelsee

Vor kurzem hatte ich einen Termin in Friedrichshagen. Und wenn man schon mal so weit fährt, kann man ja gleich auch noch ein wenig herumlaufen... und einen Blick auf den vereisten Müggelsee werfen. Auf die eigenwillige Figur auf dem Bootssteg. Und auf den frisch sanierten Spreetunnel, der sich seit meiner letzten Radtour durch diese Gegend im vorletzten Sommer sehr verändert hat.

Die Gegend scheint momentan aus dem Dornröschenschlaf aufwachen zu wollen. Die Bootsanlegestelle wird saniert, Restaurants am Wasser entstehen (die dann hoffentlich nicht wie der Biergarten Rübezahl auf der anderen Uferseite einfach um 19 Uhr schließen?). 

Und Hausbesitzer haben Angst vor Immobilien-Maklern. Als ich völlig nichtsahnend mit einem Zettel in der Hand an einer Straße stand und eine Jahreszahl für einen Geocache notierte, ging ein Fenster auf:
"Was machen Sie denn da? Was schreiben Sie auf?"
"Diese Zahl hier. Keine Sorge, ich mache eine Schnitzeljagd. Kennen Sie vielleicht, mit GPS und so.."
"Na dann ist ja gut! Ich dachte schon, Sie wollen das Haus kaufen!"
"Nein, das hatte ich nicht vor, auch wenn es echt schön ist..."
"Wissen Sie, man erlebt hier Sachen... ständig klingelt jemand. Einmal hat mir jemand sogar ein Geschenk an die Tür gehängt, um mich zum Verkauf zu überreden. Seitdem bin ich wachsam."






Freitag, 10. Februar 2017

Baumringe



"Schau mal, da hat jemand einen Autoreifen in den Baum geworfen!" stellte der Junior im Virchow-Klinikum fest. Hm. Stimmt. Komisch. Golden angemalt ist er auch noch. Und so hoch. Wer tut so etwas und warum? Wie kann man so hoch werfen und dann noch den Ast treffen - und kein Fenster? Bekommt man den je wieder herunter?

Wir haben dann einfach mal nachgefragt bei einer Krankenschwester. Das sei kein Autoreifen. Das ist ein Kunstprojekt. Insgesamt hängen 7 Ringe in den Bäumen und symbolisieren, dass das Virchow mit der Charité verheiratet ist. Romantisch. Stellt sich die Frage, ob in Mitte und im Benjamin-Franklin auch Ringe hängen und wieso eigentlich gleich 7 (sieben!). Und man sieht die ja nur im Winter...? Können die bei Sturm eigentlich herunterfallen?

Und bevor sich jemand Sorgen macht: es gut uns allen gut, wir waren nur für eine kleine OP am letzten Wochenende dort und hatten Zeit, aus dem Fenster zu schauen.


Mittwoch, 8. Februar 2017

Weiterfahrt ungefährlich

Letzte Woche habe ich in Oberschöneweide etwas entdeckt. Einen Paternoster. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas noch öffentlich gibt. Gut, vom Rathaus Schöneberg hatte ich davon gehört, war dort aber noch nie. Ich war mir auch nicht sicher, ob ich das testen möchte und habe diese Gelegenheit nicht bewusst gesucht. Umso überraschter war ich, als sich die Gelegenheit unvermutet ergab.

Kurz gezögert... Soll ich hineinhüpfen? Wie schnell muss man sein? Kann man eingequetscht werden, wenn man zu lahm ist? Was, wenn ich mich nie wieder hinaustraue und die Feuerwehr mich retten muss wie ein Kätzchen vom Baum? Da ich aber nicht allein da war und draußen bleiben wohl ziemlich doof ausgesehen hätte, hüpfte ich hinein. Und bald wieder raus. Klappte... also, noch ein paar Mal herumprobiert, insgesamt sicher 10 komplette Runden gedreht, inklusive Fahrt ganz oben hinüber auf die andere Seite und durchs Kellergeschoss.

Sehr schön war das Schild vor dem 6. OG: "Hier aussteigen. Weiterfahrt ungefährlich". Ist eigentlich auch klar, trotzdem denkt man beim ersten Mal "Werde ich zerquetscht oder kopfüber auf der anderen Seite sein?!". Es war nur ziemlich dunkel, das Schild mit dem Handy zu fotografieren war schlicht unmöglich.

Auch die anderen Schilder waren schön:
"Keine Kinder und Gebrechlichen". "Keine Rollstühle und Kinderwägen". "Keine Leitern". Und "bitte nur dann auf den Knopf drücken, wenn ein NOT-Halt gewünscht ist".

Fazit: lustiger als der Um-die-Ecke-Fahrstuhl am S-Bahnhof Betriebsbahnhof Rummelsburg.




Montag, 30. Januar 2017

Oachkatzl

Letzte Woche in einem kleinen Park in Lichtenberg. Der gleich hinter dem Rathaus und ansonsten sehr unspektakulär ist mit wenigen Wiesen, einem heruntergerocktem Spielplatz und sonst eigentlich einfach nur nichts. 






Sonntag, 22. Januar 2017

Verloren und liegen gelassen

Wieder einmal eine Sache, bei der ich mich frage: wie passiert so etwas? Mich wundert es immer wieder, was man so verlieren kann. Es liegen ja öfter mal Kleidungsstücke in der Landschaft... Man merkt ja eigentlich, wenn man einen Schuh verliert. Oder die Unterhose. Oder gar die Jeans. Oder die Zahnspange?!

Falls sie jemand vermisst: die Klammern liegen im Volkspark Friedrichshain, am Friedhof der Märzgefallenen...






Dienstag, 17. Januar 2017

Nailed it - mal wieder

Aus der Kategorie: was wir backen wollten - und was es wurde.

In einem Rezeptheft entdeckte der Junior einen Kuchen mit Herz... Den könnten wir ja mal machen... Also gut, gesagt, getan, eingekauft und losgebacken. Ich gestehe, mir ist erst mittendrin aufgefallen, dass man für diese Kreation sogar ZWEI Kuchen backen muss und samt Back- und Abkühlzeiten locker auf einige Stunden Zubereitungszeit kommt...Bei uns waren es zwei Nachmittage.

Erst wird ein komplett rosafarbener Kuchen gebacken. Wenn der abgekühlt ist, schneidet man ihn in Scheiben, sticht Herzchen aus und bereitet den hellen Rührteig vor. In den Teig legt man man hintereinander die ausgestochenen Herzen und dann wird eben dieser helle Kuchen auch gebacken. Die Herzen, die ja schon gebacken sind, sind gut eingepackt im anderen Rührteig und behalten ihre Konsistenz.

Während der Wartezeit kann man den Kuchenverschnitt vom pinkfarbenen Kuchen schon einmal aufessen...

Und dann, nach der erneuten Abkühlzeit, kam der große Moment... wie werden unsere Herzen im Kuchen aussehen? Seht selbst, es sind... rosa Flecken...Bloß gut, dass dieser Kuchen nur mal ein Test war und keine Valentinstagsüberraschung oder so etwas... Geschmeckt hat er übrigens sehr gut. Und ich vermute, unsere Herz-Ausstechform war schlicht zu klein. Und irgendwie sind die kleinen Herzen im Teig herumgewandert.




Sonntag, 15. Januar 2017

Eine verlassene Brücke

Irgendwo in Adlershof... das ist eine verlassene Eisenbahnbrücke, sie liegt direkt neben einer noch intakten (und genutzten) Bahnbrücke. Das Foto sieht aus, als sei ich mutiger gewesen als ich eigentlich in Wirklichkeit war, um diese Aufnahme zu machen :-)