Samstag, 13. August 2016

Kunst

Ja, Upcycling ist in. Aber ich finde, diese Kunst ist schon etwas bizarr. Gesehen in Dänemark.

Donnerstag, 11. August 2016

Schnuppe

Momentan ist ja wieder das alljährliche Sternschnuppen-Schauen angesagt. Für die kommende Nacht wird das Maximum vorhergesagt. Wir haben aber schon letzte Nacht geschaut.. unbeabsichtigt.

Ich wollte mal früh schlafen gehen. Habe ich auch gemacht und lag um 23 Uhr im Bett. Um 2 Uhr war ich dann leider hellwach. Aber sowas von hellwach. Also habe ich erst etwas in einem Buch gelesen, dann mit dem Tablet Nachrichten. Dort stand ganz groß "JETZT Sternschnuppen gucken!".  Jedes Mal, wenn ich den Zurück-Button tippte, wieder.

Ok... also raus auf den Balkon. Trotz Lichtverschmutzung direkt zwei Schnuppen gesehen.

Also wieder reingelaufen, bessere Hälfte geweckt... "Komm, es gibt Sternschnuppen".

Es dauerte keine 10 Minuten, bis auf der Junior auf der Matte stand und schwor, die Sternschnuppen würden derart heftig blitzen, da könne er keinesfalls schlafen (??).

Und natürlich wurde davon auch direkt noch seine Schwester wach, die mit einem "Sternschnuppen? Ich komme auch auf den Balkon!" angesprungen kam.

Nachts um 3 Uhr. Um diese Zeit waren wir schon lange nicht mehr alle gleichzeitig wach. Ich glaube sogar, noch nie.

Immerhin, wir haben noch weitere Schnuppen gesichtet.

Montag, 8. August 2016

Geschmeidig

Ebay Kleinanzeigen ist immer wieder die perfekte Quelle für skurrile Erlebnisse aller Art. Diesmal: wir verschenken Obst.

Wir haben einen Garten mit einem Pflaumenbaum. Der war schon da, als ich Kind war.
Und nachdem der Baum vorletztes Jahr aussah, als mache er nicht mehr lange, hat er sich aufgerappelt. Und trägt in diesem Jahr die Früchte in rauen Mengen.

Nun haben wir so viel Marmelade, Mus und Chutney im Vorrat, dass man uns für "Prepper" halten könnte. Wir haben zudem mehrere Kuchen gebacken und fast jeden im Umfeld, der gerade nicht verreist ist, mit mindestens 3-4 Kilo ausgestattet. Aber es war immer noch etwas da. Und auf Facebook meldete sich auf meinen Rundruf im Freundeskreis niemand.

Was nun? Alles einsammeln und auf den Kompost werfen? Dann habe ich damit Arbeit und am Ende noch eine Rattenplage. Also, ab zu Ebay Kleinanzeigen... Kategorie: zu verschenken an Selbstpflücker. Und natürlich dazu geschrieben, dass es Bio-Ware ist.

Und es ging los...15 Mails in 10 Minuten. Wie immer habe ich erstmal sortiert. Leute, die unfreundlich schreiben, möchte ich immer gleich umgehen. Es blieben noch 4 Leute übrig. Die erste meldete sich nicht mehr zurück, aber die zweiten versprachen, sofort vorbeizukommen. Und sie kamen.

Das Auto fuhr vor. Es ertönte schon beim Aussteigen ein lautes "Und Jungs, Ihr benehmt Euch, verstanden?!". Eine Familie mit 2 Kindern im Alter von ca. 8 und 13 stand mit Körbchen und Eimern vor der Tür.

Und dann ging es los. Während die Eltern Selfies auf der Leiter beim Schütteln des Baumes knipsten, fragte mich das eine Kind, ob es in unserem Teich angeln dürfte (ähm...nein?).

Also wurde unser Trampolin genutzt. Das ist auch ok, machen alle Besucher, selbst Erwachsene, aber so heftig wurde noch nie gehüpft. Ich rechnete jeden Moment mit einem Bruch irgendwelcher Federn. Aber es geschah nichts.

Ich habe mich zwischenzeitlich verzogen. Ich hörte nur immer wieder die Aufforderung, die Jungs sollen bitte "geschmeidig sein". Was immer das sein könnte.

 Als ich wieder mal schaute, wie weit sie mittlerweile mit den Körben und Eimern sind, hatte sich der etwa Achtjährige seiner Unterhose entledigt und schwor, die würde kratzen. Dazu friemelte er an unserer Mülltonne herum.

Nach einiger Suche wurde die Kleidung wiedergefunden (nicht in der Tonne) und es konnte losgehen. Mit quietschenden Reifen fuhren sie davon.

Irritierend. Und was genau ist geschmeidig?

Dienstag, 2. August 2016

Rehblick

Letzte Woche waren wir in der Botanischen Anlage in Blankenfelde. Wenn da nicht gerade ein Fest mit Bio-Limonade und Birkenstock-Schuhen ist, ist es dort eigentlich ganz nett.

Die Gemüsebeete, die man dort privat anlegen konnte, sind nun einem Sonnenblumenfeld gewichen. Sieht schöner aus. Die Gemüsebeete sahen immer zu Beginn der Saison klasse aus und glichen zum Ende hin einer Unkrautwüste.



Und die Rehe werden auch immer zutraulicher...


Montag, 1. August 2016

Fast bis zum Überlaufen...

Letzte Woche hat es in Berlin stark geregnet. Angeblich so sehr wie nur alle 50 Jahre. Da es aber oft irgendwelche "nur einmal alle 50, ach was 100 Jahre"-Phänomene gibt und ich in meinen 35 Lebensjahren auch schon erstaunlich viele "Jahrhundert-Ereignisse" erlebt habe, bin ich mir da nicht so sicher.

Bei uns in Pankow war  an dem Tag mit dem Unwetter samt Starkregen wenig los. Lediglich die Regentonne im Garten ist mal wieder voll. Ich war zur Zeit des Unwetters im Tegeler Forst und da nieselte es nur. Gleichzeitig schwammen wohl im Gleimtunnel zwischen Prenzlauer Berg und Wedding Autos umher.

Am Landwehrkanal im Tiergarten, unweit vom Schleusenkrug, kann man noch Tage später die Auswirkungen des Regens sehen. So voll ist der sonst definitiv nicht. Und man kann es auch riechen... Es riecht als sei die Kanalisation ausgelaufen. Oder es liegt an dem Fischsterben, von dem in der Zeitung mittlerweile zu lesen ist. Aber gut, dass das Wasser nicht noch ein paar Zentimeter höher stand...


Freitag, 29. Juli 2016

Gleis-Fuchs

Diesen schlafenden Fuchs habe ich vor kurzem zwischen den S-Bahnhöfen Pankow und Bornholmer Straße gesehen. Er sah aus, als sei es dort sehr gemütlich...Leider keine gute Fotoqualität, so aus dem fahrenden Zug hinaus, aber man erkennt ihn...


Mittwoch, 27. Juli 2016

Wildlife in the City...

Berlin ist angeblich die artenreichste Stadt Europas. Wurde zumindest beim Langen Tag der Stadtnatur immer wieder gesagt und ich habe auch den Eindruck, man sieht sehr viele Tiere, wenn man nur genau hinschaut.

Am Engelbecken in Kreuzberg ist erstaunlich viel Natur... Vielleicht durch das große Nahrungsangebot der Großstadt, vielleicht weil die Tiere auch mitten in der Stadt wohnen wollen... Mich wundert es eigentlich, denn der See ist klein und das Ufer besteht aus einer Mauer.

Aber hier habe ich Schwäne, Rallen samt Küken, einen Reiher und jede Menge Schildkröten gesehen.

Am Engelbecken merkt man kaum, dass man in Kreuzberg ist. Es ist ein wenig unter dem Straßenlevel, es ein paar Treppen hinab und dort sind dann ein (nicht sonderlich sauberer) See, Rosenbeete, Blauregen-Gänge und ein Café. Aber spätestens wenn man am Rosengarten Richtung Oranienstraße abbiegt, sieht es wieder nach Berlin aus...




Montag, 25. Juli 2016

Malerisch...

Vor kurzem habe ich dieses Foto gemacht... Als mir jemand beim Durchblättern der Galerie aus dem Telefon über die Schulter schaute, kam die Frage aus "Wo ist das denn? Sieht aus wie in Bayern." Nein, ist es nicht. Es ist Berlin-Mitte, auf dem Gelände der Charité an der Südpanke...