Montag, 6. Juli 2015

Mind the gap! London im Sommer 2015

In London war ich schon mehrmals, aber die Stadt ist so schön, dass sie immer einen Besuch wert ist. Und im Sommer ist sie gleich noch schöner.



Bei meinem ersten Besuch im Oktober 2002, war es dunkel und neblig. Man sah beim Blick aus dem Hostel-Fenster nicht mal die nächste Straßenlaterne. Ich hätte mir gut vorstellen können, wie gleich Jack the Ripper um die Ecke kommt...



Bei späteren London-Besuchen war das Wetter immer britisch... es existieren nur Fotos von uns in warmen, regensicheren Jacken. Und diesmal.. Sommer, 28 °C und Sonnenschein... Perfekt, da wir viel laufen wollten.



Seit meinem letzten Besuch hat sich einiges verändert. An der Themse stehen inzwischen einige neue Bauten, die ganze Skyline sieht irgendwie anders aus. Aber altbekanntes ist auch immer noch da.

Big Ben, Houses of Parliament, das London Eye (nein, es kippt nicht um, das sieht nur so aus). Dass man entlang der Themse so schön laufen kann, wusste ich gar nicht. Klar, an Flüßen kann man immer laufen, aber den schön ausgebauten Fußweg habe ich früher vor lauter "Ich muss alle Sehenswürdigkeiten abklappern" immer links liegen lassen.


Im Hyde Park waren wir natürlich auch. An Speaker´s Corner sprach niemand. Das war irritierend, ich kenne das nur mit viel Menschenauflauf und Leuten, die mit Leiterchen bewaffnet, Reden schwingen. Aber vielleicht bloggen die heute - ganz ohne Corner.


Taube trinkt Trinkwasser...



Camden Town sieht aus wie immer ;-).  Lohnt sich zum Stöbern und Schauen auch immer.


Amy Winehouse ist hier relativ neu.


Dass die Themse Hoch-und Tiefstände hat, habe ich bisher auch noch nie so genau angeschaut. Diesmal ging es auch auf den Grund der Themse...Überhaupt war das Motto des Kurz-Urlaubs "Neben der Themse, auf der Themse und unter der Themse" ;-).


Mitten in der Stadt war dieser nette Park, der Camley Street Natuaral Park. Er ist gleich bei King´s Cross und man erwartet so eine Oase hier gar nicht. Alles ist recht verwildert, wirkt auf eine angenehme Weise alternativ und ist einen Besuch wert. Eintritt wird nicht verlangt.



Die roten Busse in London sehen alle runderneuert aus, auch die Tube macht keine so klapprigen Eindruck mehr wie noch vor einigen Jahren. Vielleicht wurde im Rahmen der olympischen Spiele viel geändert? Das obligatorische "Mind the gap" gibt es natürlich nach wie vor, zusammen mit unzähligen Schildern, was man alles tun oder nicht tun sollte... nicht auf den rasant rollenden Rolltreppen rennen, es gäbe jahrlich mehrere hundert Unfälle. Keine Rucksäcke oder Kleidungsstücke in der Tube-Tür einklemmen (verursacht Verspätungen), keine Türen aufdrücken (macht Tube kaputt und verursacht ganz viele Verspätungen), nicht pinkeln (das wird gefilmt... und auf youtube gestellt? ;-))...


Neu und für Olympia errichtet, wurde diese Seilbahn. Emirates (!) Air Line, benannt nach dem Sponsor. Die Seilbahn fährt über die Themse in Greenwich. Aber nicht direkt beim Royal Observatory mit dem Nullmeridian, sondern mehr oder weniger im Nichts. Wir sind zu Fuß von der Haltestelle der Air Line nach zum Royal Observatory gelaufen... ich würde es nicht nochmal tun.



Seilbahn fahren dagegen schon. Man kann mit der Oyster Card, also der Prepaid-Karte für den Nahverkehr, damit fahren. Dann kostet der Spaß 3,20 Pfund. Hat man keine Karte, kostet eine Fahrt 4,30 Pfund. Will man hin und zurück, verdoppelt sich der Preis. Ganz billig ist es also nicht, aber im Vergleich zum London Eye ist es ein Schnäppchen...
Wenn man Zeit hat, sollte man am Tage zwischen  10 und 15 Uhr fahren, denn dann ist die Bahn langsamer und braucht statt 5 Minuten 10 Minuten für die knapp 1000 m. Man ist etwa 50 m über der Themse, zu meinem Erstaunen hielt sich die Höhenangst in Grenzen, vermutlich weil alles so neu aussieht und fest zu ist ;-)
Man ist hier zwar weit weg von den Sehenswürdigkeiten, aber man hat eine gute Aussicht auf den London City Airport, der auf der Themse liegt.



In Greenwich kann man die Themse auch unterqueren und durch einen über 100 Jahre alten Tunnel laufen. Es gibt zum Glück Aufzüge. Und es stand auch dran, beide würden funktionieren. Als wir unten waren, änderte sich die Anzeige allerdings zu "out of service" :-(


 In Greenwich ist bekanntlich der Nullmeridian. Direkt ins Royal Observatory kamen wir nicht mehr, weil wir spät dran waren, aber nebendran ist noch ein Meridian, den man außerhalb der Öffnungszeiten anschauen kann ;-). Der Park drumherum lohnt sich auch.


Londons Tiere sind erstaunlich zahm. Wir haben einen gruselig zahmen Fuchs gesehen, bei dem ich mir nicht sicher war, ob er nur zutraulich oder eher tollwütig war. Wir haben ein possierlich posierendes Eichhörnchen gesehen und diverse Wasservögel. Der Haubentaucher mit Kükentransport auf dem Rücken war toll.





Auch London bietet viele Schilder... nicht nur in der U-Bahn... An jeder Kreuzung der obligatorische Hinweis, in welche Richtung man als den Linksverkehr nicht gewohnter Tourist schauen soll...Im Hyde Park können Radfahrer von allen Seiten kommen. So einen Hinweis braucht der ganze Prenzlauer Berg und Kreuzberg ebenso...

Man darf nicht von der Brücke springen, denn das Wasser ist zu flach. Man darf aber nicht schwimmen, wenn das Wasser tief ist ;-)





Unser Fazit: schön war es. Und beim nächsten Mal fahren wir mit der Fähre via Rotterdam/Hoek van Holland und Harwich hin.

Freitag, 26. Juni 2015

Brüssel... Pommes, Waffeln und Manneken Pis

Was soll man von einer Stadt erwarten, die als Hauptattraktion ein pinkelndes Männchen hat und die berühmt ist für... Pommes? Ich wurde zuvor von mehreren Leuten vorgewarnt. Brüssel sei hässlich, habe nichts zu bieten und wir könnten ruhig durchfahren. Aber ich wollte die belgische Hauptstadt gern selbst sehen und Geocaching würde uns schon zu schönen Orten führen. Das klappt schließlich überall sonst auch immer.

Von den wohl recht beachtlichen Kriminalitätsproblemen in Brüssel haben wir vor der Reise nichts gewusst. Erst später las ich Artikel die diesen, die Brüssel als Europas Hauptstadt des Verbrechens betitelt. Ob das wirklich so ist? Ich weiß es nicht. Mir fiel vor Ort allerdings schon auf, dass sich manche Gegenden, wie beispielsweise die rund um den Bahnhof, nicht so richtig gut anfühlen. Aber das ist in den meisten Städten so und daher haben wir dem nicht viel Bedeutung beigemessen.

Was muss man sehen, wenn man Brüssel ist? Natürlich das Manneken Pis. Es ist gar nicht sooo klein wie ich gedacht habe. Bei der kleinen Meerjungfrau war ich vor Jahren enttäuschter. Es trug am Tag unseres Besuchs sogar eines seiner über 800 Kostüme. Was für ein Kostüm es genau war, weiß ich nicht. Kann es jemand erkennen? Wasser gesprüht hat er trotzdem. Wie ich mittlerweile gelesen habe, kann er auch Bier und Limonade pinkeln... Hurra...


Er hat noch einige "Artgenossen" in der Stadt. Da wäre zum einen Jeanneke Pis, ein Mädchen, das wirklich klein ist, gut versteckt in einer Seitengasse (wir hätte sie unter normalen Umständen nie entdeckt!) und hinter Gittern, so dass man sie nur schwer fotografieren kann.


Es gibt auch noch einen Hund, Zinneke Pis, der das Bein hebt. An ihm sind wir aber nicht vorbeigekommen.

Der Grand Place ist ebenfalls ein "Must-See", auch wir kamen hier entlang. Die Gebäude sind schön, aber ich war etwas enttäuscht, dass der Blumenteppich nicht da war. Ich kannte den von einer Postkarte und wusste nicht, dass der nur für ganze kurze Zeit zu sehen ist.


Und das Atomium auf dem Expo58-Gelände haben wir natürlich auch gesehen. In der Morgensonne und noch ganz frei von Touristenmassen glänzte wunderbar. Besucht haben wir es nicht, denn es hatte noch geschlossen, aber ich hatte gelesen, von außen sei es ohnehin besser als von innen.


Natürlich mussten wir Waffeln und belgische Pommes essen und Schokolade mit nach Hause nehmen. Fazit: die Schokolade ist sehr lecker, die Pommes waren irgendwie wie zu Hause, nur die Sauce (kein Ketchup, eher eine Art Pfeffer-Chilli-Sauce) war viel besser. Die Waffeln sind riesig, erstaunlich günstig und nicht ganz durch. Und mit Schokolade nur bedingt zu empfehlen, denn die tropft wie verrückt auf der warmen Waffel. Ob es an meiner unglaublichen Müdigkeit nach der fast durchwachten Nacht im Zug lag oder an der Schokolade... ich weiß es nicht, aber ich sah noch während des Essens aus wie ein Kind, das mit der Hand in ein Nutellaglas gelangt hat. Jedenfalls fast.


In der Nähe unserer Unterkunft war dieser coole Betonmischer.


Und dieser Kanal war auch nicht weit. Die Windmühlen sind nett. Man sollte aber nicht auf die andere Seite des Kanals gehen, dort beginnt angeblich eine Gegend, die man nicht besuchen sollte. Wir sind dennoch nichtsahnend am anderen Ufer langspaziert. Es passierte auch exakt gar nichts ;.)



Und man hat hier auch Leute, die Schilder umgestalten. Diese Variante kannte ich noch nicht.


Aber was möchte uns dieses Schild sagen? Auf vielen Fußgängerwegen war es zu finden, durchaus auch in Varianten. Sind das "Lauf-Spuren" für Fußgänger? Hier dürft Ihr in beide Richtungen laufen? Da bitte abbiegen?

 

Dieses Schild ist klarer. Hunde sollen stoppen:


Es gibt eigenartige Bezeichnungen...



An jeder Straßenecke und einfach überall sieht man Doubles des Manneken Pis. Meist natürlich in Bilderform, aber auch real. Unser erster Anblick beim Verlassen des Bahnhofs: eine Art mobiles Urinal, das ist nicht fotografiert habe (es wurde gerade genutzt!), aber hier kann man eins sehen. Inzwischen habe ich gelesen, dass es die Dinger anderswo auch gibt und gegen Wildpinkeln helfen sollen. Ist vielleicht auch besser so, denn an vielen Ecken roch Brüssel genau so, als sei das wichtigste Männchen der Stadt Vorbild für alle :-(


Und zum Schluss: ein Zebra im Bahnhof...


Unser Fazit: es war ok. Es ist keine Stadt, in die ich unbedingt mehrfach muss, aber die wichtigsten Sehenswürdigkeiten lohnen sich für einen Besuch schon. Und optisch ist das glänzende Atomium wirklich ein Highlight.

Mittwoch, 24. Juni 2015

CNL, Thalys und Eurostar - Mit der Bahn nach London...

Es gab eine Zeit, da habe ich die Bahn nicht gemocht. Überhaupt gar nicht. Egal wohin ich wollte, ich habe so lange herumgesucht, bis ich einen preisgünstigen Flug ausfindig gemacht habe. Bahn fahren... davon hatte ich ein Trauma, nachdem ich Mitte der 90er mehrfach die Strecke Frankfurt/Main-Berlin im ICE auf dem Fußboden sitzend verbracht hatte...

Zudem hatte ich immer den Eindruck, die Spar-Preise bekommt man nur, wenn man an dem Tag, an dem die Tickets herausgebracht werden, morgens sofort bucht. Dabei würde dann immer die Webseite zusammenbrechen, so dass es dann doch nix wird mit dem Spar-Ticket. Das hatte zumindest eine Freundin berichtet.

Die Zeiten scheinen sich geändert zu haben. Seit einiger Zeit mag ich die Bahn. Es ist immer so schön leer, man sitzt nicht mehr auf dem Fußboden und Spar-Tickets zu finden ist gar kein Problem mehr.

Die Fahrt nach Prag mit dem EC im Januar hat mir sehr gut gefallen, daher fand ich auch interessant, als ich vom London-Special der Bahn las. Für 59 Euro kann man von Berlin nach London fahren. Mit Stop in Brüssel.

Es ist nicht DIE klassische Berlin-London-Route, die es schon in den 20er Jahren gab - die führte von Berlin über Hoek van Holland /Rotterdam nach Harwich mit einer Fähre und dann nach London. Eventuell mache ich diese Tour ein anderes Mal. Da wir Verwandte in England haben, führen uns unsere Wege ohnehin ab und an dorthin.

Ja, es gibt Flüge, die billiger als 59 Euro sind, aber zum einen findet man die sehr selten, zum anderen landet man mit Glück dann in Heathrow, oder aber in Standsted oder Luton, so dass happige Kosten für den Transfer hinzukommen.
Die Bahn kommt in St.Pancras an, also quasi mittendrin. Das hat mir gut gefallen.

Aber man muss zugeben: die Reise insgesamt dauert ihre Zeit. Daher ging es nach Hause dann mit Germanwings - wo uns dann aber auch auffiel, dass 1:40 Stunden Flugzeit ja ganz kurz sind, aber man eine Stunde mit der Tube nach Heathrow fährt, dort gut 2 Stunden zubringt... insgesamt also doch gut 5 Stunden unterwegs ist...

Da wir einen Stop in Brüssel einlegen wollten, haben wir die verschiedenen Reisebeine (Travel Legs? ;-P) einzeln gebucht. Es ging mit dem Nachtzug von Berlin nach Köln, dann mit dem Thalys von Köln nach Brüssel und schließlich mit dem Eurostar von Brüssel nach London. Wenn man alles einzeln bucht, gibt es Nachtfahrt Berlin-Köln ab 29 Euro, die Fahrt mit Thalys (Köln-Brüssel) ab 19 Euro und die Fahrt mit dem Eurostar (Brüssel- London) mit einer Portion Glück ab 25 Euro. Rechtzeitig buchen ist vor allem bei den letzten beiden Zügen Pflicht. Thalys und Eurostar haben oft spezielle Angebote, eventuell lohnt es sich, den Newsletter zu abonnieren.


Die Fahrt mit dem Nachtzug war meine erste in Europa. Ich habe früher oft die CNL-Züge gesehen, ich glaube, sie standen am Tage in der Nähe des S-Bahnhofs Warschauer Straße. Ich wollte immer gern damit fahren, aber in meinem Kopf war so etwas wie "Es dauert doch Taaaage, bis man ankommt".

Gebucht hatten wir die billigsten Plätze, für 29 Euro sollten es die Ruhesessel sein. Die Reservierung eines Sitzplatzes ist bei Nachtzügen Pflicht, damit niemand auf dem Gang herumliegt. Die Sitzplatzreservierung ist in den 29 Euro schon mit dabei gewesen.

Nachtzugfahren fühlt sich etwas komisch an. Es ging um 0:28 Uhr am Hauptbahnhof in Berlin los. Den ganzen Tag zuvor denkt man "heute Abend fahre ich noch weg". Um 22 Uhr habe ich dann das gemacht, was ich immer abends tue... duschen, abschminken, Nachtcreme auftragen... Aber dann anziehen und zum Bahnhof fahren? Das fühlte sich komisch an.

Der Zug war KEIN CNL mit Ruhesesseln, sondern ein Eurocity. Er hieß Kopernikus und fährt wohl eigentlich auf der Strecke Prag- Amsterdam. Es stand allerdings Duisburg dran, angesagt wurde aber etwas von Amsterdam.


Der Zug hatte Schlafwagen, auf denen dieser schöne große Wagen abgebildet war und "normale" Waggons. Gleich im ersten Waggon waren wir. Es gab keine Ruhesessel, sondern ganz normales Abteil. Wir hatten zu zweit eins für uns allein. Leider konnte man die Sitze nicht vorziehen und eine Liegefläche "bauen", aber man hatte drei Sitze, um sich hinzulegen. Es war etwas schmal, aber ok.

Der Zug war alt. Aber genau deshalb war er toll. Noch ein richtiger Zug...  Man konnte von Waggon zu Waggon laufen und die Fenster öffnen und den Fahrtwind geniessen. Es war dann allerdings sehr laut... Und das Handynetz funktionierte problemlos. Im ICE kann das ja schon problematisch sein.

Der Schaffner erschien binnen kürzester Zeit nach dem Einsteigen und eigentlich hätte man dann schlafen können. Hätte er uns nicht gewarnt und explizit darauf hingewiesen, auf unsere Wertsachen aufzupassen. Vermutlich nur ein allgemeiner Hinweis, aber es hatte zur Folge, dass ich kaum ein Auge zugetan habe. Ab und an bin ich eingenickt, meine Wertsachen fest im Griff unter meiner Jacke, den Kopf auf dem Rucksack...
Bei der nächsten Nachtfahrt investiere ich definitiv ein paar Euro mehr und nehme ein Schlafabteil zum Abschliessen und mit Bett...

Was mir auffiel: Nachtzug fahren scheint etwas für Männer zu sein. Wir haben keine einzige Frau gesehen. Nicht im Gang, nicht in den anderen Abteilen (soweit einsehbar). Komisch. Vermutlich haben die alle die abschließbaren Abteile.

Und immer wieder QUIEEETSCH... helles Licht... ein Bahnhof. In Hannover standen wir satte 45 Minuten. Eigentlich ist dort gar kein Halt, am Richtungsanzeiger stand auch "Zugdurchfahrt". Wir fuhren also 45 Minuten durch... Stehend. In Hannover wurde der EC aus Warschau angekoppelt.


Jedes Mal, wenn ich eingenickt war, wurde es wieder taghell im Abteil. Bahnhöfe sind sehr hell... Hamm... Dortmund... Hagen... und dann endlich: Köln. Da jemand im Zug krank geworden war, wurde ein Notarzt gerufen und die Weiterfahrt sollte sich so verzögern, dass Fahrgäste, die weiterfahren wollten, gebeten wurden, umzusteigen in andere Züge. Aber wir wollten ja ohnehin hinaus.

Nach einigen Stunden in Köln, in denen wir die Altstadt angeschaut haben und natürlich Geocaches suchten, ging es weiter...Mit dem Thalys. In vielen Bahnforen als besonders teurer Zug bezeichnet, was ich aber nicht ganz nachvollziehen kann.


Es gibt Spartickets für 19 Euro, ab 35 Euro kann man schon in der Comfort Class fahren und bekommt da sogar Essen. Auch auf den billigen Plätzen gibt es Steckdosen an jedem Platz (wofür man als Smartphone-Junkie ja immer dankbar ist...) und theoretisch auch Wlan, was auf unserer Fahrt aber ausgefallen war. Als die Durchsage kam, dass das Wlan leider nicht läuft, ging ein hörbares "oooooch" durch den Wagen ;-)



Schon auf dem Bahnhof in Köln stand ein Angestellter des Thalys und wies jedem, der ein Ticket hatte, den Weg zum richtigen Wagen, der auf dem Ticket mit Platzkarte stand. Innen war der Zug schick in Rottönen gehalten. Nicht mehr ganz neu, aber neuer als der EC. Die Comfort 2, also die billige Klasse, bietet keine riesigen Sitzabstand. Aber die Fahrt dauerte ja auch nur 2 Stunden. Wie auch beim ICE merkt man die Geschwindigkeit eigentlich nicht wirklich.

 Nach einem Tag in Brüssel, ging es weiter nach London. Eurostar fahren wollte ich schon immer. So vor 20 Jahren, damals im Englisch-Unterricht, sollten wir immer die Anreisemöglichkeiten herunterbeten, die man hat, wenn man nach London will. Damals war es noch nicht "Ryanair", sondern in der Liste kamen Dingen wie das Hoovercraft (gibt es nicht mehr) und der Eurostar vor. Der Zug, der blitzschnell durch den Eurotunnel saust. Auch der Tunnel war vor 20 Jahren ganz neu.

Man muss einchecken wie am Flughafen und deshalb eine halbe Stunde eher am Bahnhof sein. Die Kontrollen sind auch wie am Flughafen, Koffer werden durchleuchtet, man muss durch das "Tor" mit Metalldetektor (?) laufen. Einzig die Regelungen zum Thema Flüßigkeiten sind nicht streng. Wir kamen mit Wasserflaschen und auch einer Portion belgischer Pommes durch ;-). Auch Passkontrollen wurden hier gemacht, auch die Frage zum Thema "Waren Sie in einem Ebola-Gebiet?" wurde geklärt...

Diese Kontrollen gelten nur für Fahrgäste, die nach London wollen. Wer in Calais oder Lille aussteigt, wird nicht kontrolliert. Wer dort zusteigt, schon. Wer denkt, dann könnte man ja ein Ticket nach Lille kaufen und einfach im Zug sitzen bleiben (und so unerkannt nach Großbritannien gelangen...), kann das vergessen, denn es wird wohl an den Zwischenhalten gezählt... 80% der Züge werden wegen Unstimmigkeiten in London wohl erneut kontrolliert. Wir waren in einem der 20%-Züge...

Das "Channel Terminal" sieht schick aus, es gibt bereits englische Telefonzellen und anderen britischen Schnickschnack, um sich auf die Fahrt einzustimmen. Man muss in einem großen Warteraum Platz nehmen, bis der Zug zum Einstieg bereit ist.


Der Zug... er hatte schon bessere Tage gesehen. Rosta war hier noch zu lesen... es ist da wohl mal etwas ausgetauscht worden. Von innen alles grau in grau, sogar graue Auslegware an der Decke. Alles etwas klaustrophobisch, aber in Ordnung. Die Tickets werden im Zug nicht mehr kontrolliert.

Der Zug ist schnell. Man fährt über plattes Land in Belgien und Frankreich. Erster Eindruck von Calais: "Warum stehen da Männer mit Maschinengewehren am Bahnhof?". Vermutlich ist es die Angst vor Anschlägen im Eurotunnel.

Die Fahrt durch den Tunnel ist, ganz einfach, unspektakulär. Ich hätte mir einen Foto-Stop am Tunnel-Eingang gewünscht. Aber das gab es nicht und so sah man das entsprechende Schild "Euro-Tunnel" nur kurz und schon ging es mit beachtlicher Geschwindigkeit hinein. Wusch... Nur 20 Minuten... Zu unserem Erstaunen hatten unsere Smartphones Netz... Und plötzlich wird es wieder hell und man ist in England.



Nach London war es dann nicht mehr weit. Angekommen sind wir in St.Pancras. Das war klasse, gleich mitten in der Stadt zu sein und nicht erst eine Stunde mit der Tube zu fahren.

Direkt neben St.Pancras ist nicht nur ein zauberhafter Park (Fotos kommen dazu noch), sondern der Bahnhof King´s Cross. Von hier fährt der Hogwarts Express...


Schwimmringlampen und Paletten

Wer in meinem Blog schon länger liest, weiß, dass ich ab und an auch mal gerne bastele oder male. Das klingt allerdings ziemlich altmodisch oder nach Kinderbeschäftigung, heute heißt das ja
schlichtweg DIY und gerade das „Upcycling“ ist gerade angesagt. Ich finde gerade Upcycling auch sehr spannend, denn es ist schön, wenn alte Sachen ein neues Leben eingehaucht bekommen und nicht weggeworfen werden. Zumal manche Dinge mit einem neuen Anstrich und zweckentfremdet richtig gut aussehen können. Und außerdem hat man dann ein Unikat, das so sicher niemand sonst hat.

Ich bin immer auf der Suche nach neuen Ideen. Die Bücher zu dem Thema aus der örtlichen
Bibliothek habe ich bereits alle einmal alle durchgesehen und auf Facebook gibt es zwar
verschiedene Gruppen zum Thema, aber man verliert rasch den Überblick. Auch auf Pinterest
verliere ich regelmäßig den Überblick. Am Ende werde ich über Links in die unendlichen Weiten
der zumeist amerikanischen Blogger-Welt entführt, was einerseits auch mal interessant ist, einen
andererseits aber völlig vom Thema abkommen lässt. Es endet meist damit, dass ich irgendwann
den Browser schließe und im Endeffekt nicht wirklich etwas gefunden habe und nur schöne Bilder
angeschaut habe.

Jetzt habe ich mal wieder eine Webseite bzw. ein Blog gefunden, auf dem viele kreative Projekte
vorstellt werden - und dabei übersichtlich ist und auch bleibt, weil sie sich nicht ständig komplett
verändert. Dabei handelt es sich um Roombeez. Alle Anleitungen und Projektbeschreibungen sind
auf Deutsch. Und das trifft natürlich auch die die Liste der Dinge, die man benötigt, zu.
Auf englischsprachigen Seiten fällt mir oft auf, dass Namen von bestimmten Produkten in den
Zutaten-Listen“ sind, die man dann erst einmal noch bei Google eingeben muss, um überhaupt erst
einmal herauszufinden, was das ist. Und um dann im zweiten Schritt zu bemerken, dass das Produkt hier nicht zu kaufen gibt.

In erster Linie suche ich momentan nach ein paar Ideen für den Bau von Outdoor-Möbeln aus
Paletten. Ich habe letztes Jahr einige Europaletten günstig bei Ebay Kleinanzeigen erstanden und
nachdem nun der damit geplante Pflanztisch bereits fertig ist und nur noch auf seinen Anstrich
wartet, habe ich noch mehrere Paletten übrig. Daraus sollen Möbel für die Terrasse werden, denn
ich erhoffe mir, dass sie wetterfest und robust sind.

Bei Rewe habe ich kürzlich ein paar leichte Holzkisten aus der Gemüseabteilung gratis bekommen.
Auch die sollen nun neu angemalt werden und als flache Regale an die Wand. Auch hierfür habe ich
nach Ideen gesucht.

Fast alle Projekte auf der Seite sind recht simpel und leicht umzusetzen. Auch schweres Gerät wie
Sägen werden kaum benötigt. Das finde ich positiv, denn Großprojekte geraten sonst leicht ins
Stocken, wenn einem mittendrin auffällt, dass man ein solches Gerät wie eine Stichsäge gar nicht so gut bedienen kann, wie es nötig ist oder aber das Projekt ein ganzes Wochenende verschlingt.Ich möchte schon wegen dem Kleinen keine Farbtöpfe tagelang offen stehen haben – auch wenn die
Wahrscheinlichkeit, dass er dann heimlich die Wände streicht, mittlerweile sehr gering ist.

Die Schwimmring-Lampe, die ebenfalls bei Roombeez vorgestellt wird, finde ich auch toll. Ich denke, die könnte in der Nähe des Planschbeckens gut aussehen. Dort haben wir einen Dachüberstand, so dass sie auch regensicher wäre. Aber ich bin noch unschlüssig, ob sie nicht zu groß ist. Vielleicht bauen wir für die Kids doch erst einmal nur dieses Papierboot im XXL-Format.

Sonntag, 14. Juni 2015

Eingetauscht

Das Thema "Wie bekomme ich überflüssiges sinnvoll aus meinem Haushalt?" zieht sich wie ein roter Faden hier durchs Blog... Ich habe mal wieder etwas ausprobiert und zwar Zamaro. Sie nennen sich auch "The social fashion shop" und sind eigentlich ein Kleider-Tauschmarkt.

Da ich immer auf der Suche nach Alternativen zu Ebay bin, um überflüssigen Kram noch sinnvoll zu verwerten (ich mag es gar nicht, noch funktionierende/intakte/brauchbare Dinge wegzuwerfen), habe ich mir mal diese Seite angeschaut. Den Link hatte ich in einem Forum aufgeschnappt, in dem über diverse Kleiderankauf-Plattformen diskutiert wurde.

Zamaro kauft keine Kleider im klassischen Sinne an. Man bekommt also kein Geld, sondern Punkte. Mit diesen Punkten kann man sich bei Zamaro dann die Kleidung, die andere eingeschickt haben, holen. Zum Aufräumen bzw. Schränke leeren, eignet sich das nur sehr bedingt, denn am Ende hat man quasi genauso viele Sachen wie vorher - nur andere ;-)

Aber eins nach dem anderen... Ich habe vor Monaten einen riesigen Hausputz gemacht und dabei den Inhalt unserer Kleiderschränke auf ungefähr 1/4 seines ursprünglichen Umfangs reduziert. Sachen ohne jegliche Markenbezeichnung landeten beim Textilankauf. Kinderkleidung bei Kirondo. Nun hatte ich noch einen ganzen Umzugskarton mit Markenware. Teilweise bekanntes, teilweise eher unbekannte Hersteller.

Erst wollte ich sie bei Momox verkaufen, aber nachdem die in ihrem Rechner auf der Webseite für ein Marken-Top 0 Euro (!) anboten und für anderes auch quasi Cent-Beträge, vieles auch gar nicht annehmen, habe ich nach Alternativen gesucht.

Sicher hätte man ein Ebay-Paket schnüren können. Das wäre ich sicher auch losgeworden. Aber ich sah sie schon vor mir, die Emails:
"Aber, das ist ja gebraucht!" (stand ja auch dabei...)
"Ich habe einen Fleck gefunden, den Sie nicht beschrieben haben" (...."zur Not mache ich einen Fleck rein und behaupte, Sie haben das so verschickt)"
"Die Sachen sind zerfetzt" (Was?! Wohl mit dem Cuttermesser zu doll das Paket aufgeschlitzt?!)
...
Nein, nein, nein, auf Ebay verkaufe ich keine Kleidung mehr, da sind zu viele Leute, die einen reinlegen wollen, indem sie nach dem Kauf nachverhandeln oder die Sachen kostenlos haben wollen.

Zamaro erschien mir da eine gute Alternative zu sein. Die Seite ist an sich ganz übersichtlich. Dass im Hintergrund ständig der Slogan mit dem "Social fashion shop" plappert, nervt - aber man kann ja den Ton abstellen.

Man kann vorab sehen, wie viele Punkte es für welches Teil gibt und was ein vergleichbares Teil dann an Punkten im Shop kostet. Man kann sich also anschauen, was man denn für seine Sachen bekommt. Natürlich nur teilweise, denn alles was dort ist, sind ja Unikate. Was weg ist, ist dann weg... Aber man bekommt eine Vorstellung.

Ich habe meinen ganzen Karton Kleidung, der hier noch stand, eingeschickt. Vorher alles noch einmal gewaschen, aber nicht gebügelt.

Da zwischen meiner Anmeldung und meinem ersten Einsenden mehrere Monate vergingen, bekam ich mehrfach Mails, die mich zum Einschicken ermuntern sollten. Es wurden 10 Euro in bar (per PayPal) angeboten für das Einschicken des ersten Pakets. Diese 10 Euro wurden mir auch tatsächlich schnell gutgeschrieben.

Damit man sich ein Bild davon machen kann, was ich eingeschickt habe (nur dann kann man ja beurteilen, was die Punkte wert waren), hier eine Auflistung:

  • mehrere Shirts und Blusen von Esprit, Mexx, aber auch H&M
  • diverse Kleider von H&M
  • 2 Blusen von Mexx
  • Jeans von Tom Tailor
  • mehrere Strickjacken, auch Markenware
  • eine Jacke von FourSeasons und eine von Columbia
Alles in gutem Zustand, kein Pilling, keine Spuren, eher aus der Kategorie Fehlkäufe. Erschreckend, wenn man das so vor sich sieht, was man so alles hat(te) und so gut wie nie getragen hat.

Da ich mehr als 10 Teile einschickte, war der Versand kostenlos. Den DHL-Aufkleber konnte man direkt erstellen und ausdrucken. Sehr praktisch. Andere Plattformen schicken einem den Aufkleber per Post zu (was auch schonmal dauern kann... bei Kirondo verzögerte sich bei meinem letzten Einsenden der Versand des DHL-Scheins um 3 Wochen!).

Es dauerte nur 5 Tage, bis ich eine Email bekam, dass mein Paket da sei und die Punkte gutgeschrieben wurden. Und ich muss sagen, es wurde sehr fair bewertet. Ich bekam insgesamt fast 1300 Punkte.

Damit wollte ich nun shoppen bzw. tauschen gehen. Ich bekam für die Punkte sehr viel. Denn kaum ein Teil "kostet" bei Zamaro mehr als 30-40 Punkte. Ich hätte mir quasi wieder einen ganzen Umzugskarton zuschicken lassen können.

Ich suchte eifrig aus, es gab einige wirklich schöne Sachen. Man kann nach Größen und Marken suchen, aber das ist teilweise nicht ganz leicht. Suche ich nach Größe 42, wird mir leider nichts in "L" angezeigt, dabei würde ja beides meist passen. Will ich also alles in meiner Größe sehen, muss ich verschiedene Varianten durchprobieren. Aber mir ist klar, dass gebrauchte Sachen unterschiedlichste Größenangaben haben und man hat hier versucht, eben alles unterzubringen.

Die Suche nach Marken kann auch schwierig werden. Manche Marken haben verschiede "Sub-Labels" und alles ist einzeln aufgeführt. Man kann sich hier einen Wolf suchen...

Und gleichzeitig läuft die Zeit. Der Warenkorb wird nach 30 min automatisch geleert. Das kennt man von Shoppingclubs und der Sinn ist klar: man soll nichts bunkern, denn das könnte ja ein anderer auch haben wollen und dann wirklich kaufen. Und somit Geld in die Shop-Kasse bringen. Und außerdem neigt man unter Zeitdruck zu Impulskäufen.

Beim Blick in den Warenkorb kam ein wenig Ernüchterung auf. Man zahlt eine Verpackungs-und Versandpauschale. Und die beträgt PRO Teil 3,90 Euro. Hinzu kommen noch einmal Versandkosten in Höhe von 4,90 Euro fürs Gesamtpaket. Also zahlt man in diesem Shop im Prinzip für ALLES fast 4 Euro. Dabei ist egal, ob man sich Ware von einer teuren Marke aussucht oder aber ein billiges Shirt. Da variert nur der "Preis in Punkten". Es wäre also sinnvoll, sich das möglichst teuerste Teil (teuer in Punkten) auszusuchen, denn auch das kostet einen dann nur Punkte und 3,90 Euro.

Also habe ich das meiste aus meinem Warenkorb wieder entfernt und nur eine Handvoll Sachen bestellt. Ich habe also noch viele  Punkte übrig...

Folgenes habe ich bestellt:
2 Kleider von H&M
1 Rock von Esprit
1 Capri-Jeans von Esprit

Das kostete mit Verpackerpausche (ja, so heißt sie) und Versand insgesamt 20 Euro. Gut, das ist billiger als ein Kauf von Neuware, aber dafür bekommt man gebrauchte Ware.

Die Sachen kamen nach 5 Tagen mit DHL an. Sie waren ordentlich verpackt und rochen frisch gewaschen (aber hatten beim genauen Schnuppern schon diesen klasssichen Gebraucht-Kleidungsgeruch, den auch ein Humana-Kaufhaus ausstrahlt - ich vermute, das ist wohl irgendein Industrie-Waschmittel?). Die Sachen waren alle in einem Top-Zustand, also wirklich wie neu.

Aber man muss schon sagen: die Leute schicken da halt Sachen hin, die sie nicht mehr mögen. Das sind oft Sachen, die schon eine Weile im Schrank lagen, eh man sich entschloss, sie wegzugeben. Die topmodischsten Sachen sind es meist eher nicht. Die Sachen, die ich bestellt habe, sind ok, reissen mich aber nicht vom Hocker. Auf den Fotos sah manches besser aus. Die Jeans ist leider auch noch zu lang und ist statt Capri eher Hochwasser-Hose :-(. Die werde ich kürzen müssen.

Kann man umtauschen? Ja, man kann. Es besteht immer die Möglichkeit, die Sachen umzutauschen (gegen Punkte-Gutschrift), man kann die Sachen auch einfach wieder einschicken (so wie man eben immer gebrauchte Sachen einsenden kann), gemeinsam mit anderen Sachen. Sind die 10 Teile wieder zusammen, kostet der Versand nichts. Aber der klassische Umtausch geht auch.

Im Endeffekt kauft man bei Zamaro also gebrauchte Kleidung und egal, was es ist, man zahlt immer mit seinen Punkten und dazu stets 3,90 Euro. Ok, das ist also das Geschäftsmodell hinter Zamaro. Und dass sie mit irgendwas Geld verdienen, ist klar, denn sie sind ja kein Wohlfahrtsverein ;-)

Trotzdem finde ich die Idee hinter Zamaro gut. Es ist das erste Mal, dass ich das Gefühl habe, bei gebrauchter Kleidung zumindest irgendeinen Wert haben. In Zeiten, in denen es auch Neuware zu Schleuderpreisen in Shoppingclubs gibt, darf man nichts erwarten. Ich werde sicher ab und an mal bei Zamaro reinschauen, vielleicht finde ich etwas tolles. Aber ich denke nicht, dass ich die große Anzahl an Punkten, die ich nun habe, jemals aufbrauchen werde..

Donnerstag, 11. Juni 2015

Neue Mülleimer

Nach den Bezirksmülleimern gibt es nun anscheinend die "Sehenswürdigkeiten"-Mülleimer... oder die Touristic Hotspots-Mülleimer... oder was auch immer... auf jeden Fall habe ich in den vergangenen Tagen neue Aufkleber entdeckt.

Den am Potsdamer Platz und einen im Tiergarten (nahe der vielen Botschaften) habe ich schon fotografiert. Im Vorbeifahren habe ich auch schon an der Eastside Gallery und am Checkpoint Charlie Eimer zum Ort gesehen. Sobald ich dort wieder mit dem Rad vorbeikomme, gibt es Bilder.

Wo sind noch welche? Alexanderplatz? Kudamm? Gendarmenmarkt? Wo habt Ihr schon die neuen Eimer gesehen?