Freitag, 27. März 2015

Konservierte Vergangenheit

Vorbeigefahren bin ich hier schon oft. Und vom Hörensagen kennt man das Gelände auch. Ich hatte nie eine Veranlassung, dieses Gelände anzuschauen und dachte bisher auch, es handele sich eigentlich nur um das häßliche graue Gebäude, das man direkt von der Frankfurter Allee aus sieht.



Aber es ist doch mehr... Diese Woche führte uns, wie so oft, ein Geocache auf dieses Gelände und sorgte dafür, dass wir uns alles, was man frei sehen kann, auch angesehen haben.


Das Gelände ist erstaunlicherweise noch relativ wenig verändert. Es ist nicht wie im Sperrgebiet in Hohenschönhausen, wo sich (kleine) Firmen angesiedelt haben und damit das Bild irgendwie eigenartig machen. Die meisten Büros hier scheinen leer zu stehen und im Innenhof sieht alles ein wenig aus, als habe jemand die DDR konserviert.


Graue Bauten, in den Häusern geschwungene Treppen mit schwarzem Handlauf, Lampen aus damaliger Zeit. Wachhäuschen, Schranken... Überall Kameras, die allerdings recht neu aussehen und wohl in Betrieb sind. Ein Ärztehaus ist mitten auf dem Gelände.

Und auch das Stasi-Museum ist hier. Dem werde ich sicher ein anderes Mal noch einen Besuch abstatten. Wenn gerade nicht jede Meng Schulklassen vor Ort sind...


Reste von zwei Bunkern sind zu sehen. Bei einem sieht man nur den Turm auf einem Dach, der einst als Notausstieg diente. Bei diesem Munitionsbunker sieht man Rolltore auf dem Boden. Man kann mit einer Taschenlampe hineinleuchten, man sieht aber zugegebenermaßen nicht viel.



Und schaut Euch das Gelände in der Normannenstraße mal bei Google Earth im Satellitenbild an. Das hat mich wirklich überrascht... und ja, das steht da wirklich drauf!

Donnerstag, 26. März 2015

Gruselig

Vorgestern in der Wuhlheide fand ich das hier:



Welches Tier war das? Fuchs? Wildschwein?


Samstag, 21. März 2015

Antiker Fernsprecher...

Das war nun schon das zweite Mal, dass ich in Berlin solche Kästen finde. Der eine war in der Nähe vom Flughafen Tegel. Dieser hier steht auf dem Gelände des ehemaligen Flughafen Tempelhof. In beiden Fällen konnte man den Kasten einfach öffnen, er war nicht verschlossen, sondern nur mit einer Art Griff versehen.

Das Telefon in Tegel sah etwas moderner aus als dieses hier, aber auch ziemlich alt... Aber, was ist das? Warum steht es bis heute herum? Genutzt wird es höchstverwahrscheinlich nicht mehr (aber ich habe auch nicht probiert, was passiert, wenn man den Hörer mal abnimmt...). Es wird aber auch nicht weggeräumt.

Hat jemand eine Idee? Ist die Nähe zu Flughäfen ein Zufall?


Mittwoch, 18. März 2015

Panchaksharamantra

Für irgendetwas muss der Hindi-Kurs in der Uni ja gut gewesen sein ;-). Schön, mal wieder diese Schrift zu sehen.

Zugegeben, das hier ist jetzt nicht wirklich schwer und vermutlich kennen es viele, trotzdem habe ich mich gefreut, das hier im Friedrichshain zu sehen.


Einfach schönere Fotos?

Wer bei mir öfters liest, weiß: ich liebe es, Fotos zu machen. Momentan mehr noch als sonst, denn die Frühlingssonne sorgt für besseres Licht und damit bessere Bilder. Und nachdem ich jetzt eine Weile, mehr aus Bequemlichkeit, fast nur mit dem Smartphone Fotos gemacht habe, soll sich das jetzt ändern und wieder eine „richtige“ Kamera mit auf die Ausflüge mitgenommen werden. Vermutlich werde ich in den nächsten Wochen auch endlich eine digitale Spiegelreflexkamera kaufen. Noch bin ich unsicher, ob man so eine große Kamera immer mitnehmen möchte, aber zum Planespotten, in Ruinen oder beim Fotografieren von Tieren dürfte das deutlich besser sein als das Knipsen bisher.

Außerdem fiel mir auf, dass ich in letzter Zeit überwiegend Schnappschüsse mache... hier etwas lustiges, da etwas für den Blog. Als ich kürzlich nach schönen Fotos zum Drucken suchte, da ich Fotos der Kinder verschenken wollte, fand ich nichts richtiges. Zumindest nichts, was ich eingerahmt der Oma schenken könnte... Denn die zeigt es dann allen Leuten, die sie kennt (und das sind viele!). Also sollte es gut aussehen und etwas hermachen.

Vor kurzem habe ich, im Rahmen eines MysteryShoppings, ein Fotostudio getestet und was dort dann als fotografisches Ergebnis ausgedruckt und sogar auf Leinwänden und Keilrahmen angeboten wurde, gefiel mir gut. Da ich bei der Aktion nur den Service getestet habe, konnte und sollte ich die Bilder nicht mitnehmen.

Solche tollen Fotos hätte ich aber gerne und so habe ich mich im Internet auf die Suche nach hochwertigen Fotopapieren gemacht und bin, unter anderem in einigen Fotoforen, bei Photolux.de gelandet. Kennt es jemand von Euch?

Angeboten werden unter anderem Fotopapiere von Hahnenmühle. Diese Papierfirma kenne ich. Ich habe einmal, eigentlich eher aus Versehen, vor vielen Jahren Briefpapier von Hahnemühle gekauft. An der Kasse bekam ich damals einen Schreck, aber später bekam ich aber lange immer wieder Komplimente für das tolle Papier – was den Preis dann doch relativierte. Später habe ich Papier dieser Firma zum Malen verwendet – ebenfalls von der Qualität komplett anders als alles, was man sonst findet und den Preis daher auch wert. Bei Photolux habe ich Fotopapiere von Hahnemühle gesehen und werde es wohl mal testweise bestellen und ausprobieren.

Auch Fotoalben habe ich dort entdeckt. Wie ich schon einmal geschrieben habe, mag ich Fotobücher, denn man holt sie viel eher heraus zum Anschauen als den USB-Stick mit den vielen, meist auch noch unsortierten Fotos. Für unsere „Jahresrückblicke“ reichen eigentlich auch die einfachen Fotobücher, die es von einigen Anbietern gibt. Aber ich denke inzwischen darüber nach, von besonderen Bildern wichtiger Ereignisse ein hochwertigeres Fotobuch erstellen zu lassen. Eins, das man auch noch in 30 Jahren herausholt oder vielleicht sogar an die nächste Generation weitergibt. Das klingt komisch, ist aber nicht so abwegig. Ich habe schließlich die ganzen alten Fotos von meinen „Vorfahren“ hier auch bei uns in einem Album liegen. Das sind nicht viele Bilder, da es man damals kaum Fotos gemacht hat, aber die, die wir haben, sind ziemlich aufwendig wirkende Bilder auf Papier, das auch nach über 100 Jahren (!) stabil ist und etwas hermacht. Etwas vergleichbares schwebt auch mir vor für unsere Bilder.

Aber erst einmal werde ich wohl nach einer besseren Kamera Ausschau halten. Hat jemand Tipps für mich? Sie sollte kein Vermögen kosten, aber dennoch gute Bilder von Flugzeugen, in dunklen Räumen, von Tieren und auch Portraits machen – die ich dann eben ausdrucken und in schöne, langlebige Fotobücher und Drucke verwandeln möchte.

Trash-Spotting, Teil 2

Vor einigen Monaten hatte ich hier schon einmal einige Fotos der derzeitigen Bezirksmülleimer der BSR gepostet. Das kam erstaunlich gut an. Anscheinend bin ich nicht die Einzige, die diese Aktion lustig findet. Mich hat es dazu animiert, mal wieder durch die Stadt zu fahren und nachzuschauen. Es war meist relativ einfach die Eimer zu finden - mit hoher Wahrscheinlichkeit findet man die "Bezirkseimer" im Herzen des jeweiligen Bezirks und ganz oft auch nah an S-Bahn-Stationen.

Beim letzten Post zum Thema hatte ich noch nicht alle Eimer gefunden. Ich vermute, dass ich sie jetzt alle habe, zumindest habe ich trotz intensiver Suche noch nichts weiter gefunden.  Falls noch jemand etwas in Zehlendorf, Mariendorf oder Treptow entdeckt: immer her damit!

In Rixdorf

Am Rathaus Spandau

Es glitzert

Nahe dem Platz der Luftbrücke

Findet man übrigens auch in Neu-Hohenschönhausen!

Kein Bezirk, aber das bot sich wohl an...
In Kreuzberg gibt es nur etwas zum Kotti... aber nicht mal der Eimer ist flotti

Schick! Bis auf den Schatten, der sich ins Bild gemogelt hat :-)
Bei Nacht in Schöneberg
Wie gesagt, vielleicht gibt es noch mehr. Ich habe noch nirgendwo eine Übersicht gefunden...


Montag, 16. März 2015

Plötzlich Meerjungfrau...

Als ich vor einigen Monaten erstmals die Werbung sah, hielt ich es für einen Witz. Dass auf den Plakaten der Bäderbetriebe neuerdings mal eine Meerjungfrau abgebildet ist, hatte ich schon gesehen. Meerjungfrau, Schwimmbad... das passt schon. Werbung eben. Die Wasserbetriebe lassen Enten in Wasserrohren schwimmen, dennoch kommt nie eine aus dem Wasserhahn...

Dass es tatsächlich Kurse in Mermaiding gibt, habe ich erst zufällig auf der Webseite der Bäderbetriebe gesehen, als ich die Öffnungszeiten eines Bades nachlesen wollte.

Meine Tochter mag eigentlich keinen Mädchenkram. Die Rosa-Pferdchen-Einhorn-Phase haben wir komplett ausgelassen. Meerjungfrauen guckt sie schon mal im Fernsehen, aber eigentlich wollte sie nicht zum Mermaiding.


Aber ich wollte ein schönes Foto, also habe ich sie überredet. Weitere Mitstreiterinnen fackelten da nicht so lange und so begaben wir uns als kleine Gruppe letzten Samstag ins Bad am Spreewaldplatz in Kreuzberg.

Dieses Bad gehört, wie das Stadtbad Schöneberg und das Bad in Lankwitz, zu den freizeitorientierten Bädern der Bäderbetriebe. Das heißt, der Eintrittspreis ist 2 Euro teurer als in anderen Bädern, dafür gibt es mehr Spaß.

In Kreuzberg sind es ein recht passabel großes Wellenbecken (nicht ganz so groß wie im Turm in Oranienburg, dafür aber auch nicht sooo voll), eine Rutsche, mehrere flache Sprudelbecken... Ein normales Schwimmbecken und ein Nichtschwimmerbecken sind auch da und ein wenig abgeschottet ein Sprungbecken.

Das war am Samstag geschlossen, denn dort war der Schnupperkurs der Meerjungfrauen. Wir hatten vorsichtshalber für den Schnupperkurs reserviert, da uns gesagt wurde, der Ansturm könne groß sein. Und das war er um 16 Uhr auch. Ich habe ganz allgemein noch NIE ein so volles öffentliches Schwimmbad gesehen. Später, gegen 17:30 wurde es spürbar leerer, da war auch spontanes Mermaiding (ohne Reservierung) möglich.

In der Umkleide bekamen wir kurz vor 16 Uhr mit Mühe noch einen Schrank - für 5 Personen! Die Umkleide ist in dem Bad auch an sich eher klein und auf dem Weg zu den Duschen muss durch ein Treppenhaus. Auf dem Weg ins Bad nicht so schlimm... auf dem Rückweg (vom Schwimmen und der warmen Dusche danach rauf zur Umkleide) ist das schon ätzender...

Ansonsten ist es ein überraschend schönes Bad. Anfangs war ich skeptisch. Das Bad liegt direkt am Görlitzer Park, das berühmte Prinzenbad ist nicht weit und an den Drehkreuzen am Einlass steht (sehr freundlich lächelnd) Security. Die sind auch drinnen, aber da war nichts zu sichern. Es waren eigentlich fast ausschließlich Familien mit kleinen Kindern da.

Zurück zu den Meerjungfrauen... Es ist ein lustiger Schnupperkurs, kostet 7 Euro und eigentlich geht es nur darum, die Monoflosse mal auszuprobieren. Es gibt keine Anleitung oder ähnliches. Dafür müsste man zum Einsteigerkurs gehen. Beim Schnuppern zahlt man, zieht die Flosse an, nimmt sich, wenn man möchte, noch eine Blume fürs Haare und ab geht es ins Wasser.


Der Kurs findet im Sprungbecken, also definitiv im richtig tiefen Wasser, statt. Auf der Webseite stand etwas von flachem Wasser - das stimmte in Kreuzberg nicht! Die Kinder müssen also schon richtig schwimmen können.

Es waren natürlich fast nur Mädchen zwischen schätzungsweise 8 und 13 Jahren dort, aber ich habe mehrere erwachsene Frauen und auch einen Mann mit Flosse gesehen.

Wir werden wohl bald noch einmal hingehen. Plötzlich soll es nun doch der Einstiegerkurs sein ... schließlich war die Flosse ja auch zum Glück nicht rosa ;-)

Donnerstag, 12. März 2015

Suchbild

Wo ist die Maus?

 Wenn man zooooomt, sieht man sie:

Gesehen am Hubertussee