Dienstag, 4. April 2017

Osterhase


Dies ist ein riesiges Herz-Osterei, ein Mensch mit Pokal und das unten links in der Ecke, das ist der Osterhase beim Verstecken :-)

Mittwoch, 29. März 2017

Lost Schwimmbad

Ehrlich gesagt kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern, wann dieses Schwimmbad mal als solches genutzt wurde. Es muss lange her sein. Eine Bekannte von mir hatte dort Schwimmunterricht. Sie ist jetzt 40. 

Das Bad ist direkt neben dem Freibad Pankow und liegt seit Jahren als Lost Place ungenutzt herum. Eigentlich unverständlich, denn Pankow hat jede Menge Grundschüler, aber kein eigenes Schwimmbad für den Schwimmunterricht. Alle werden zur großen SSE-Halle am Velodrom gekarrt (und vielleicht ins MV? Ich weiß es nicht genau). Gut, die liegt ja noch knapp in Prenzlauer Berg, also eben doch in Pankow ;-). Und ob dieser Lost Place noch zu retten ist... glaube ich eher nicht.

Wie dem auch sei, als ich letzte Woche in der Wolfshagener Straße vorbeikam, sah ich, dass der Bauzaun eine Lücke hat und ein beachtlicher Trampelpfad zum Bad führte. Da musste ich auch mal einen Blick riskieren... An den meisten Fenster hängen bedrohlich viele Scherben oben an der Kante, aber an manchen Fenstern sind sie auch alle säuberlich entfernt, man hätte hineinklettern können (was natürlich nicht legal ist und wir es daher auch brav bei Fotos durchs offene Fenster belassen haben).

Wie man sieht, handelt es sich um eine klassische Schwimmhalle, wie sie früher irgendwie fast alle aussahen im Osten der Stadt. Ein großes Schwimmbecken mit Startblöcken, eine Bank, auf der man immer gesessen hat zu Beginn der Schwimmstunde, ein Nichtschwimmerbecken.

Die Schwimmhalle, in der ich einst schwimmen lernte, ist übrigens auch weg. An der Stelle ist heute ein riesiges Bastelkaufhaus.



Mittwoch, 22. März 2017

Leerung täglich

Es gibt nicht nur ungwöhnliche Automaten, sondern auch manchmal ungewöhnliche Briefkästen. Dieser Gebetsbriefkasten hängt an der evangelischen Kirche in der Arndtstraße in Adlershof.


Sonntag, 19. März 2017

Kunst statt Kippen

Seit einiger Zeit fallen auch mir immer wieder ungewöhnliche Automaten auf.  Bei einem Spaziergang quer durch Neukölln entdeckte ich auf den zweiten Blick diesen Kunstautomaten. Gehört habe ich von diesen Automaten schon, selbst gesehen hatte ich noch keinen. Er stand in der Emser Straße. Wer hier 2 Euro einwirft, erhält eine Streichholzschachtel mit Kunst. Perfekt als Geschenk und sicher nicht bei Amazon gekauft...





Dienstag, 7. März 2017

Die alte Abhörstation auf dem Teufelsberg

Die alte Abhörstation ist vielen Berlinern ein Begriff. Und (zumindest gefühlt) ist sie vielen Nicht-Berlinern, die sich in der Stadt aufhalten, noch bekannter. Wenn man sich mit zugezogenen Berlin-Bewohnern aus dem Ausland unterhält, kommt ganz oft das Gespräch auf diese alte Station auf dem Gipfel des Teufelsberg. Und als wir auf dem Fernsehturm waren, sprach uns auch jemand an, was denn das für ein weißess "Ding" da auf dem Berg sei und ob man da hineinkäme...

Früher hörte die US-Army von hier den Ostblock ab. Nach der Wende wurde die ehemalige Field Station noch einige Jahre zur Überwachung der zivilen Luftfahrt genutzt. Seit Ende der 90er Jahre steht die Station leer.

Jahrelang hörte man immer wieder von Leuten, die auf abenteuerliche Weise hineingelangt waren, um sich den Lost Place anzuschauen. Gut, die Zäune (es sind drei hintereinander) waren hier und da durchgeschnitten, man kam schon rein. Wie in viele Lost Places. Ich muss gestehen, mir war die Abhörstation immer zu gruselig, um hier mal einfach zu schauen.

Außerdem muss man "Bergsteigen". 120 m hoch ist der Teufelsberg und somit die höchste Erhebnung der Stadt  die zweithöchste Erhebung der Stadt. Ein Drittel des gesamtes Berliner Schutts des 2. Weltkriegs liegt hier aufgetürmt. Ursprünglich sollte hier die Wehrtechnische Fakultät im 3. Reich entstehen. Sie sollte Teil des Projekts Germania werden. Wurde es nicht und dann hat man den ganzen Schutt draufgekippt, Erde dazu, eine Million Bäume gepflanzt. Ganz oben dann die Abhörstation, wohl quasi die letzte vor Moskau.

Einen Weinberg gab es am Teufelsberg auch mal. Teufelströpfchen wurde hier angebaut.

Weinberg!
Einen Skilift gab es auch mal, genau wie eine Sprungschanze. Das gibt es nicht mehr. Aber man sieht noch ein paar Reste. Der Skilift bzw. dessen Elektrik störte die Abhörstation.

Alter Skilift?

Der Rodelberg ist sehr steil. Er ist eigentlich wohl mal bepflanzt worden, damit da niemand heruntersaust. Also ich finde, man könnte da nach wie vor rodeln...Tun würde ich es nicht.
Die Straße, die sich den Berg raufschlängelt, wird viel von Longboardern genutzt.

Und es gibt Wildschweine! Bei unserem Aufstieg lief uns eine Rotte aus gut und gerne 30 Tieren aller Größen über den Weg. Wir haben dann beschlossen, einen Umweg zu nehmen.

Wenn man sich den Berg hinaufbegeben hat, steht man an einem Zaun und muss erstmal um die Station herum, um zum Eingang zu gelangen (vielleicht war unser Weg - den Rodelberg hinauf- auch nicht so ganz der richtige...).

Und erstaunlicherweise kann man inzwischen in das Areal um die verlassene Field Station hinein. Ganz legal, aber dafür kostet der Besuch 8 Euro Eintritt. Unter 16 Jahre hat man freien Eintritt. Ich würde allerdings nicht dazu raten, hier mit Kinder herzugehen. Von dem Eintrittsgeld wird zwar etwas für die Sicherheit getan, aber manches wirkt noch nicht sehr vertrauenserweckend, man könnte bei vielen Begrenzungen drunter durch schlüpfen und in die Tiefe sausen. Macht man nicht, aber wie gesagt, mit kleinen Kindern würde ich hier nicht hergehen.

Station
Für 15 Euro kann man an einer historischen Führung teilnehmen. Wir haben uns gegen die Führung entschieden und uns alleine umgesehen. Man musste noch kurz für die Versicherung seinen Namen, Anschrift und Unterschrift hinterlassen. Ein Blick auf die Liste verriet, dass hier viele Touristen sind.

Reinfallschutz...
Grundsätzlich finde es gut, dass man diesen Ort anschauen kann. Es war immer spannend, was da oben wohl ist und wie es da drinnen aussieht. Man sieht die Station ja gut vom Teufelssee... Und ich muss gestehen, dass ich es ganz angenehm finde, wenn man legal in solch ein verlassenes Haus hinein gehen kann. Das vermeidet jeglichen Ärger wegen Hausfriedensbruch oder mit eventuellen Bewohnern.



Aber man muss sagen... es ist jetzt ein Ort für Künstler. Sprayer und andere. Es sieht an vielen Stellen eher etwas verrümpelt aus. Mich erinnert es an das RAW Gelände im Friedrichshain. Ganz ehrlich, ich hätte mir hier mehr historischen Bezug gewünscht statt Party und Graffiti.

Kunst im Gebäude

Aber...das Gebäude war den Eintrittspreis wert. Interessante Akustik in den Kuppeln, die schon recht zerfetzt sind. Toller Ausblick auf die Stadt und das Umland. Aber leider so gut wie keine noch sichtbaren Spuren der früheren Nutzung. Vielleicht sieht man die nur mit der Führung.

Türrahmen und Kuppel

Ausblick... man sieht in der Ferne Fernsehturm, Funkturm und vieles mehr

Turm...ganz oben ist die beste Akustik!

Innen


Blick durch eine der Kuppeln

Seltenes Selfie...

Samstag, 4. März 2017

Clowns in der U-Bahn

In der U6 ist es mir diese Woche erstmals passiert. Ich habe Clowns gesehen. Keinen Gruselclown, sondern vermutlich gab es einen Zusammenhang zum Fasching. In Berlin interessiert das normalerweise keine Sau, aber ab und an sieht man mal verkleidete Menschen.

So auch in der Bahn. Zwei quietschbunte Clowns, geschminkt, bunte Sachen. Wie es eben sein muss. Fällt sogar in Berlin auf.

Plötzlich meint ein Mann mit Fußpils (auch Wegbier genannt!) in der Hand zu den beiden:
"Ey, macht ma´ wat Lustjet!"
"???"
"Ihr seid doch Clowns, also los!!"

Die Clowns verließen etwas betreten guckend die U-Bahn.


Dienstag, 28. Februar 2017

Kommste rauf, kannste runtergucken - in Kreuzberg

Gestern war in Berlin richtig frühlingshaftes Wetter... Überall blühen schon Winterlinge, Schneeglöckchen, hier und da auch Krokusse. Ein weiteres, untrügliches Zeichen, dass der Winter langsam geht, ist: es liegen überall in der Stadt verlorene Handschuhe, Schals, Stirnbänder (oder sind das Ohrenwärmer?), Mützen, Pullis...


Aufgrund des schönen Wetters ging es hinaus... Dieses Mal nach Kreuzberg. Nein, genau genommen *auf* den Kreuzberg.


Allein in den letzten Wochen bin ich schon auf einige Hügel gestapft, schließlich muss man für so manchen Geocache eben auch mal Hügel erklimmen und dort Infos sammeln...Ich war auf der Oderbruchkippe im Prenzlauer Berg, auf dem Bunkerberg im Friedrichshain, auf den Hügeln im Fritz-Schloss-Park in Moabit und mal wieder auf dem Bunker im Humboldthain.  So langsam fängt es sogar an, Spaß zu machen. Die Aussicht ist tatsächlich jedes Mal erstaunlich gut.

Nun also mal der Kreuzberg.  Als ich am Mehringdamm aus dem U-Bahnhof hinaus auftauchte, sprang auf meinem Handy eine Meldung auf: "Möchten Sie Fotos und Bewertungen zu Mustafas Gemüsekebab bei Google hochladen?". Ähm, nein. Keine Lust auf Warteschlange und auch keinen Hunger. Aber unheimlich, dass das Telefon einen immer sofort wissen lässt, dass es weiß, wo man ist und was man tun könnte.

Statt Kebab zu essen, habe ich mal in die Sarotti-Höfe geschaut. Schokolade gibt es leider nicht mehr, aber schöne Fassaden...



Der erste Eindruck vom Viktoriapark, als ich vom Mehringdamm aus ankam: will ich hier wirklich hin? Auf der Wiese saß ein Junkie und friemelte mit Spritze in der Hand irgendwie in seiner Hose. Hm. Schnell weiter....


Der Rosengarten ist gerade winterlich kahl, der Park insgesamt im Sommer vermutlich schöner und der Wasserfall... nun ja... gerade nicht da. Aber man spürte den Frühling. Es wimmelte vor Meisen und Amseln, die bereits Nester bauen. Jede Menge Eichhörnchen sprangen umher. Natürlich wurden auch hier Handschuhe, Mützen und Schals verloren. Sogar eine Wickeltasche in stylischem Gold und eine Brille sah ich unterwegs verloren herumliegen.


Für Kinder gibt es einen großen Spielplatz und ein Tiergehege mit Ziegen. Kaninchen und Meerschweinchen sind noch im Winterquartier.

Und dann ging es den Berg hinauf. Nicht die Treppe, sondern schön gemütlich die Wege hoch. Als ich oben ankam und per WhatsApp einem Freund unbedingt berichten musste, wie schön die Aussicht sei und dass sich der Aufstieg gelohnt habe, kam die Antwort, man hätte von der Dudenstraße auch mit dem Auto fast bis hochfahren können. Nun ja...

Fazit: tolle Aussicht, bisher die beste von den erklommenen Hügeln Berlins. Hier ist es bestimmt nett zu Silvester dank Blick auf die ganze Stadt. Und im Sommer, wenn der Wasserfall auch wirklich fällt. Wir werden also wiederkommen.


Ach ja, falls jemand sein Rad vermisst: es hängt am Mehringdamm am Haus. Wer macht so etwas und wie?




Freitag, 17. Februar 2017

Unikat-Automat

In München gibt es eine ganze Geocache-Serie namens "Kuriose Automaten" und meist muss man hin und eine Zahl notieren, damit man weiterkommt. Ich war nur kurz in der Stadt und hatte auch reichlich anderes zu tun, aber zumindest an einem Automaten führte mein Weg vorbei. Am Unikat-Automat im Hauptbahnhof. Recht unscheinbar steht er in der Haupthalle, kurz bevor es zu den Zügen geht... Gegenüber von Burger King, der sich im Foto spiegelt.

Wer noch schnell ein Geschenk braucht, kann es hier kaufen...Spinnen-Eisform, Bambi-Brosche, Fisch-Korkenzieher, Papierschiffchen-Socken...