Freitag, 20. Juli 2012

Käfer, Polizei und keine Kamera...

Heute war mal wieder ein langer Tag. Ich hatte meinen Termin bei der Studie. Dafür ging es raus nach Buch. Die Untersuchung dauerte mit allem drum und dran gut 2 Stunden. Danach war ich um 6 Röhrchen Blut ärmer und um die Erkenntnisse reicher, dass ich:
A) gewachsen bin...um ganze 0,8 cm ;-)
B) unsere Waage zu Hause nicht spinnt und ich wirklich abgenommen habe
C) mein Blutdruck mal ausnahmsweise richtig vorbildlich war (kaum sind die Panikattacken weg, bin ich in jeglicher Hinsicht die Ruhe in Person? Prima!)
Die Auswertung der Blutwerte gibt es demnächst per Post.

Danach gings los zum Geocachen...wenn man schonmal in der Gegend ist, kann man auch gleich noch ein paar Dosen suchen... Während ich bei der Studie war, waren mein Mann und der Kleine schonmal unterwegs und haben gesucht. Einige Caches konnten dabei nicht gefunden werden, weil ein Park wegen eines Käfers gesperrt war (wtf?!).

Unterwegs haben wir einige Gleichgesinnte getroffen. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie oft man dann doch Leute sieht, die suchend mit einem GPS durch die Gegend laufen...Als wir aber dann gemeinsam in einer Straße mit Einfamilienhäusern suchten, gab es ziemlichen Ärger. Oder sagen wir es so: ich glaube, wir haben da jemandem gründlich den Freitagnachmittag verhagelt...Dabei haben wir definitiv überhaupt gar nichts gemacht.

Ich war erstmal allein am Suchen, als die Bewohner des Hauses, das in der Nähe war, zu einem Ausflug aufbrechen wollten. Sie sahen mich und ich bemerkte, dass sie sich unterhielten...es fielen Wortfetzen wie "...sucht irgendwas" "Weiß nicht, was das soll". Sie drehten sich permanent um und beobachteten mich. Da ich aber auf einer öffentlichen Straße stand, dachte ich mir wenig dabei. Als dann noch zwei weitere Cacher hinzukamen, eskalierte das Ganze dann doch. Es endete damit, dass die Frau Fotos von uns und den Autos machte, etwas von Einbrechern faselte, sich furchtbar aufregte und drohte, die Polizei zu rufen. Das tat sie dann auch, wir sind dann aber gegangen, bevor irgendwer kam (und ob die überhaupt kommen, wenn man da anruft und sagt "Da guckt jemand einen Baum auf der Straße an!", wage ich doch zu bezweifeln).
Als wir eine Stunde später wieder dort entlang kamen, telefonierte die Frau immer noch und stand am Gartentor. Ihren Ausflug hat sie dann wohl gestrichen vor lauter Angst.

Auf dem Heimweg waren wir noch an einem Imbiss, in dem man sich die Cache-Dose direkt bestellen kann ;-). Nette Idee. Dort trafen wir schon wieder Gleichgesinnte (diesmal bereits bekannte Gesichter) und empfahlen, doch mal bei dem Baum und der Frau mit dem Handy suchen zu gehen...

 Fotos gibt es heute keine, ich habe nämlich die Kamera zu Hause vergessen...Und dabei gab es wieder so schöne Motive im Naturschutzgebiet an den Karower Teichen.
 


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen