Samstag, 3. November 2012

Let´s go swimming, let´s go swimming...

Es gibt den netten Spruch "Wer nach dem Geocachen keine dreckigen Klamotten hat, war nicht richtig cachen". Wir waren dann wohl heute richtig cachen, denn wir waren nicht nur dreckig, sondern vor allem nass...

Heute standen sechs Caches in der Umgebung auf unserem Plan.

Der erste war schwer zu finden. 30 min haben wir zugebracht und brauchten einen Telefonjoker. Bodennahe Dosen im Herbst (mit Blättern drauf) sind echt eine Herausforderung. Und nebenbei wurde ich beim Suchen noch von einem Hund genervt.
Dieser Hund bekam sich kaum mehr ein vor lauter Bellen, als er mich im Wald (statt auf dem Weg)sah. Ich bat die Besitzerin, den Hund mal wegzunehmen, denn der Hund machte mir Angst. Sie meinte, der bellt nur, weil ich im Wald stehe. Tja, ich würde ja gern auf den Weg zurück kommen, wenn da nicht dieser bellende Hund wäre... Irgendwann hat sie den Bello dann aber doch weggezerrt. Danke!

Die nächsten Dosen waren unspektakulär. Klassiker wie "Hinterm Schild mit Magnet" oder "Baumhöhle" waren dabei. Bei letzterer war immerhin der Baum spannend, denn da war eine Treppe dran und oben ein großes Baumhaus. Wäre mir nie aufgefallen. Und in der Baumhöhle lief wieder mal eine Maus förmlich Amok (hin und her und her und hin...sehr niedlich). Das habe ich nun schon zum zweiten Mal gesehen.

Dann kam eine Dose dran, die wir schon vor einer Weile suchen wollten. Das Rätsel dazu war gelöst, heute ging es dann unter eine Brücke, wo die Dose sein sollte. War sie auch. Aber schwer erreichbar, ich war einfach ca. 10 cm zu klein. Also schnappte ich mir einen Stock und wollte sie behutsam "hervorstochern". Tja, und dann flog mir die Dose förmlich entgegen und es kam, wie es kommen musste, direkt rein in den kleinen Fluss. Ca. 5 m breit, kalt, am Ufer total zugewachsen. Und eine beachtliche Fliessgeschwindigkeit. Verdammt!

Ich flitzte zum Auto, um dem Rest der Familie von meinem Missgeschick zu berichten. Die Entscheidung war klar: wir retten diese Dose. Also ging es gut 500 m mit dem Fluss durch die Wiesen und Strauchwerk, bis wie die Dose entdeckten. In der Mitte des Grabens. Verflixt. Keine Chance mit unserer in der Zwischenzeit rasch zusammengesteckten "Angel-Hilfe" irgendwas zu reissen... Also ging es kurzerhand bei 6° C ins Wasser...

Danach die 500 m wieder zurück, schnell ins Logbuch eingetragen und begeistert festgestellt, dass der Inhalt der Dose trocken geblieben ist.... Kein Foto, da wir in der Hektik dafür echt keinen Geist hatten und der Fluss auch nicht buggytauglich war und ich daher mit dem Zwerg oben am Weg bleiben musste.

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