Sonntag, 14. Juli 2013

Kalabrien 2013, Teil 5: Sightseeing

Und hier sind nun noch ein paar Sightseeing-Bilder aus Italien.

In der Gegend um Tropea gibt es eigentlich wenige so richtige "Highlights". Es gibt keine Kanäle wie in Venedig, keine alten Bauten wie in Rom... Aber es gibt nette kleine Straßen durch die Altstadt,  es soll hier so sein wie in ganz Italien in den 60er Jahren. Das gefiel mir gut. Viel besser als Venedig, als ich dort vor Jahren mal für einen Tagesausflug war.

In Tropea gibt es leckeres Eis und phantastische Pizza. Für gerade einmal 2,50 Euro bekommt man riesige Pizzastückchen zum Mitnehmen (isst man vor Ort, kostet es 50 Cent mehr, was immer noch günstig ist). Was mich etwas wunderte, war, dass selbst in der Altstadt von Tropea, wo es ja doch einige Touristen gibt, kaum jemand Englisch sprach. Selbst im Eisladen nicht und im Postkartenladen auch nicht.

Es gibt viele Strände (allesamt etwas kieselig mit kleinen Steinen), die aber nicht überfüllt sind. Viele schöne, ziemlich versteckte Badebuchten, von denen wir eine nur dank eines Geocaches fanden. Die Buchten sind oft von Felsen umgeben, das schwierigste ist meist, den Weg dorthin zu finden.

Und dann gibt es noch Ruinen. Verlassene Häuser. Häuser, die einst angefangen wurden, dann aber im Rohbau verlassen wurden. Davon gibt es so dermaßen viele, dass mir das irgendwie komisch vorkam.

Die Landschaft ist geprägt durch Serpentinen (nichts für schwache Nerven oder Leute, die das "Anfahren am Berg" nicht können), ansonsten gibt es Kakteen, Palmen und dazu Tannenbäume.

Es macht Spaß mit dem Mietwagen durch die Gegend zu fahren. Überall kleine und große Berge, mal fährt man quasi quer durch ein Feld  (das Navi schwor, es war eine Straße!), mal denkt man, die Welt ist gleich zu Ende und man muss die einspurige Bergstraße wieder rückwärts runter, was dann aber doch nie der Fall war.

Capo Vaticano

Eine kleine Badebucht

Die Badebucht beim Löwenkopf

Ein Bahnhof

Fischfach eines Restaurants

Nicht kleinkindtauglicher Weg zu einer Badebucht

Wallfahrtskirche in Tropea

Eine Bau-Ruine

Viele, viele Kakteen


Der Stromoli-Vulkan

Altstadt in Tropea

Toll: Tretboot mit Rutsche!

Tartufo...DAS Eis der Region

Altstadt von Tropea

Blick aufs Meer

Kommentare:

  1. Der Stromboli im Dunst... tolle Fotos! Ich war mal Ende der 80ger Jahre auf Sizilien, ganz im Süden. Da fuhren wir auch am Ätna vorbei. Gott sei Dank hatte er damals gerade eine Ruhephase...

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    1. Sizilien konnten wir vom Hotelzimmer sehen. Irgendwann möchte ich dort auch einmal hin. Der Stromboli bricht mehrmals am Tag harmlos aus, also es kommt Asche heraus. Wir haben es vom Strand aus beobachtet.

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  2. Ich lebe ca. eine Stunde von Tropea entfernt und musste daher verdammt über deinen Englisch-Kommentar schmunzeln, so ist das halt, hier in Süditalien :-)

    Ich hoffe du hattest einen schönen Aufenthalt hier :-)

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    1. Ja, es war sehr schön. Weißt du, warum es so viele Ruinen in Kalabrien gibt? Diese ganzea angefangenen Häuser.

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    2. Das habe ich mich auch schon gefragt! Man hört verschiedenes, z.B. wurde mir gesagt es gab mal eine Art Bauprämie für selbständige Betriebe, vorausgesetzt du baust natürlich - mit dieser Prämie sollen dann viele nach den ersten Baumaßnahmen untergetaucht sein.

      Sehr sehr viele Grundstücke bzw. Gebäude sind auch konfisziert und können deshalb stillgelegt.

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