Dienstag, 18. Februar 2014

Boar

Im Wald zwischen Frohnau und Hohen Neuendorf. Gesprächsthema: Wildschweine. Die Vorgeschichte war, dass ich am Wochenende im Wald bei Stolpe war und sich meine Begleiterin vor Wildschweinen fürchtete...

Gedankenverloren meinte ich zu meinem Mann:
"Ich denke nicht, dass es wirklich so viele Wildschweine gibt. Habe noch nie eins gesehen....Das ist wie mit dem Yeti...von dem reden auch alle und niemand hat ihn jemals gesehen".
"Ich habe schon welche gesehen..."
"Jaja...also ich glaube nicht daran, bis ich eins gesehen habe."

Keine zwei Minuten später entdeckte ich ein riesiges Wildschwein, das in der Sonne chillte. Keine 100 m von der Straße entfernt.

Ich habe mich selten so erschreckt...Auf unserer Tour durch den Wald sahen wir dann aber kein weiteres mehr. Aber ich glaube es nun doch. Es gibt den Yeti Wildschweine.

Kommentare:

  1. Im Wald? Das ist ja einfach ... :-)))!!!

    Wir durften mal die Wannsee-Fähre nicht verlassen, weil am Anleger ´ne Rotte Wildschweine die Sau raus ließ. - - - Wildschweine tauchen aus dem S-Bahntunnel am Alex auf, rennen Richtung Otto-Braun-Straße und sind wieder verschwunden. - - - In Lankwitz randalieren sie gerne des Nächtens auf dem Grünstreifen zwischen Pappritzstraße und Weygerweg, kübeln und hönkeln sich über den Lutherfriedhof und verziehen sich dann in den ehemaligen Todesstreifen. - - -

    Glaub´stes oder soll ich Bilder davon schicken ... *lach*. Geht eigentlich immer glimpflich für alle ab. Wenn sie ihre Bachen dabei haben, sollte man allerdings flott Abstand wahren.

    YouTube ist voll von Videos davon ...(´Wildscheine+Berlin´).

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    1. Wow! Am Alex?! Da dachte ich, dass da "nur" Waschbären wohnen. Die habe ich auch schon gesehen.

      Ich schaue gleich mal auf youtube. Wie gesagt, gehört hatte ich schon viel von den Wildschweinen, aber absolut nie eins gesehen, obwohl wir so oft im Wald unterwegs sind... Bis heute...Ich war ziemlich beeindruckt, weil es so real und groß vor uns war.

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  2. Eine Bache ist meist dabei. Gefährlich sind die Bachen wenn Frischlinge dabei sind. Dann zügig aber ohne hast sich in radialer Richtung wegbewegen.
    Grüsse,
    Landei

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    1. Das heute war, so weit ich es sehen konnte, nur ein einziges Wildschwein. Respekt hatte ich dennoch und wir haben uns rasch davon weg bewegt.

      Grüsse

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    2. Richtig! Danke für die Berichtigung! Ich meinte eigentlich auch Frischlinge ...

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  3. Schön, daß Ihr die Sauen in der Stadt habt, hier auf dem tiefsten Land sieht man sie eigentlich nie, allenfalls ihre Spuren im Wald. ;-) Und nach 13 Jahren im hintersten Odenwald habe ich im vergangenen Sommer meinen ersten Fuchs gesehen, zum Greifen nahe: Am Brandenburger Tor, beim Heimatbesuch. (also icke, nicht der Fuchs)

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    1. Einen Fuchs hatten wir letztes Jahr im Garten und er war sehr anhänglich (und nervig, er hat ständig die Mülltonne umgeworfen und Haufen hinterlassen). Mit bunten Alufähnchen und Essigduft konnten wir ihn vertreiben.

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    2. Alufähnchen in den Fuchs-Häufchen? :))

      Meinen ersten Fuchs "in echt" habe ich frühabends auf der Museums-Insel gesehen. Er bestaunte mich genauso interessiert wie ich ihn.

      Ich bin auf einem 2000-Seelen-Dorf aufgewachsen und habe fast 19 Jahre lang am Ortsrand gelebt, direkt hinter unserem Haus ging die Wildnis los...da hab ich maximal Fasane, Rehe, Karnickel, Eichhörnchen gesehen.

      Seitdem ich in der großen Stadt lebe, habe ich es mit Füchsen, Wildsäuen, Waschbären, an Autos nagenden Mardern und gruseligen Eulen vorm Schlafzimmerfenster zu tun.

      Ich finde das absolut paradox!

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    3. Nein, die Alufähnchen hingen dann im Garten. Es sah aus als seien wir ein Gebrauchtautohandel ;-). Aber die beim Forstamt meinten, Füchse mögen es nicht, wenn Alufähnchen so in der Sonne/im Mondschein glitzern und meiden diesen Ort dann. Hat funktioniert und wir konnten die Fähnchen auch wieder entfernen.

      Meinen ersten Fuchs habe ich auch in Mitte gesehen, als ich noch am Alexanderplatz gewohnt habe. Waschbären gab es dort auch. Und ein Marder hat mal Toastbrot in unserem Auto eingelagert.

      Stimmt, es ist paradox! Vielleicht gibt es in der Stadt einfach mehr zu essen. Und immerhin gibt es hier keine Bären. Ich habe vor Jahren mal Bilder aus Rumänien gesehen, auf denen Bären zu sehen waren, die Mülltonnen aufgemacht haben :-/

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