Freitag, 18. April 2014

Wer weiß es...?

Eine wirklich ernst gemeinte Frage: Auf dem Mauerweg habe ich in der Nähe von Schildow diesen Gedächtnisweg entdeckt. Wer aber ist derjenige, an den der Weg erinnern soll?



Google findet unter diesem Namen jemanden, der anscheinend bei vielen Läufen teilgenommen hat -  und Traueranzeigen. Aber wer war das?


Kommentare:

  1. Ich finde nicht mal die (eigentlichen) Traueranzeigen. In der Mottenpost geht´s nur bis April 2013.

    Am 10. Mai 2009 ist er die 25 km in 02:18:06 gelaufen und im September 2010 den Voll-Marathon mit 4:31:17. Das kann ja wohl nicht wirklich der Grund für einen Gedächtnisweg zu seinem Gedenken sein.

    Gib mal ´boung hoon roho 14. oktober 2012´ bei google ein. Da gibt den Hauch einer Spur.

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  2. Könnte Sinn machen von Roedernalle nach Schildow ... ‽

    https://www.google.de/maps/dir/Roedernallee,+Berlin/M%C3%BChlenbecker+Land/@52.6257333,13.2928489,12z/data=!3m1!4b1!4m14!4m13!1m5!1m1!1s0x47a85399c97c12a3:0x797242ee628f54d1!2m2!1d13.3424361!2d52.5848088!1m5!1m1!1s0x47a9ab874d56cb39:0x42120465b637480!2m2!1d13.3700982!2d52.6666974!3e2?hl=de

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    1. Stimmt, das erscheint sinnvoll. Also so quasi als Weg von seiner Arbeit nach Schildow?

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    2. Zu Fuß? Ca. 1 Stunde und 40 Minuten Fußweg täglich hin und zurück von Roedernallee nach Schildow (Bahnhofstraße z.B.) als Arbeitsweg?

      Seine Standart-Trainingsstrecke könnte das möglicherweise eher/auch gewesen sein.

      Das Schild scheint mir eine Privat-Initiative von Angehörigen, Freunden, Verwandten oder Bekannten zu sein. Offiziell scheint mir das irgendwie nicht zu sein.

      Genauso wenig offiziell, wie der “Bei Papa's Weg” in Berlin jemals offiziell gewesen war, aber tatsächlich bis vor wenigen Wochen in OpenStreetMap (wo ich nebenbei kartographiere) eingezeichnet gewesen war.

      Liebe Oster-Grüße nach Berlin

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    3. Mit dem Rad wäre die Strecke nicht mehr ganz so arg als täglicher Arbeitsweg. Und stimmt, bei einem Läufer passt auch, dass es seine Trainingsstrecke war. Das Schild sieht ziemlich "offiziell" aus, also zumindest sieht es farblich und vom restlichen Design so aus wie die anderen Schilder dort am Mauerweg. Vielleicht kann man sowas privat beantragen, wenn man einen Gedächtnisweg aufmachen will?

      Liebe Ostergrüße

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    4. Er war Jahrgang 1969. Die Bilder auf der Firmen-Homepage Abtl. Berlin geben auch noch was her.

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  3. Antworten
    1. Lassen wir ihn nun in Frieden ruhen/laufen.

      Auch Dir Frohe Ostern ...

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  4. Boung-Hoon ist in Südkorea geboren, aber als Kleinkind nach Berlin gekommen. Im Märkischen Viertel aufgewachsen ist er später aufs Humboldt-Gymnasium in Berlin-Tegel gegangen.
    Er war bei allen beliebt und einfach ein Superkerl, aber ist meines Wissens auch später kein "Prominenter" geworden, der den "Gedächtnisweg" erklären könnte.
    Gestorben ist er mit 43 Jahren auf dem Wilhelmsruher-Damm bei einem Autounfall.

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  5. Oh je, verstehe. Vielen Dank fürs Aufklären dieses Geheimnis!

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