Samstag, 13. Dezember 2014

Paint it black

Gestern am S-Bahnhof Wilhelmsruh, der Zug der S1 in mattschwarz mit Rolling Stones-Zitat:


Später fand ich Fotos auch bei Twittter und in der Online-Ausgabe einiger Printmedien. Anscheinend fährt der Zug seit mindestens 3 Tagen in schwarz.

Kommentare:

  1. Hätten diese Schmier-Wichser die Scheiben frei gelassen, fände ich´s sogar nicht schlecht, mal so zur Abwechslung.

    Aber so? - Hände abhacken und die Farbe in´s Maul kippen. Fertig!

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    1. Ich finde die kleinen Brandenburger Tore an den Scheiben der U-Bahnen nerviger.

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  2. Ja, ist das Kunst oder kann das weg? Schmiererei oder gewollt? Ich hatte schon einige Bilder gesehen und dachte, letzteres. Cooler Berliner Marketing-Gag oder so.

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    1. Wäre das tatsächlich ein Marketing-Gag der Berliner S-Bahn gewesen, hätte ich auch gedacht,- oh fein, - mal was Originelles. Und die Berliner S-Bahn hätte es verdammt nötig, an ihrem Image zu arbeiten, bei all dem, was man so hört und liest ...

      Die S-Bahn hätte allerdings niemals die Scheiben mit Farbe überstrichen. Soooo blöd sind nicht mal die ... :-))).

      Der Berliner Kurier http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/zum-schwarzaergern-s-bahn--was-uns-diese-schmierereien-wieder-kosten,7169128,29304592.html ist nun wirklich nicht gerade mein Referenz-Medium aber wo die Recht haben, haben die Recht ...

      Das ist mit hohen Kosten verbundenes kriminelles Vernichten von Sachwerten, die eigentlich den Bewohnern der Hauptstadt gehören sollten.

      Und niemand, der meine Blogs kennt, kann behaupten, daß ich kein Freund von gut gemachter Urban-Art, Wandmalereien oder ähnlichem bin.

      Schönen Dritten Advent Euch noch | Der Tano

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    2. Die S-Bahn hat die Scheiben mit Werbung durchaus schon zugeklebt. Aber stimmt schon, nicht so extrem, dass die Bahn zum Darkroom mutiert ;-)

      Und es stimmt, es verursacht Kosten und in der Zeit, in der die Wagen nicht fahren können, weil sie gereinigt werden, fehlen sie.

      Aber ich muss sagen, an sich finde ich das Motiv mit der roten Tür und dem Song-Zitat mal kreativer als das, was man sonst so sieht.

      Auch Dir einen schönen Dritten Advent!

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  3. Hab ich vergessen: Diese Schmier-Penner setzen den Farben inzwischen Chemikalien bei, die bei Hautkontakt zu schweren Gesundheitsschäden führen können (Triethylenglykol, Flusssäure o.ä.).

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    1. Damit tun sie sich aber auch selbst keinen Gefallen, oder?

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    2. Die "arbeiten" inzwischen mit den selben Schutzanzügen, wie jene, die das Geschmier wieder entfernen müssen und kaufen ihr "Werkzeug" ebenda http://www.inflammable.com/suche/?q=schutzanzug - - - http://www.inflammable.com/graffiti-shop/3m-filter-6055-a2-filter-2er-pack.html

      Gib mal bei´ner Suchmaschine ein ´Flusssäure+Vandalismus´. z.B. https://startpage.com/do/search?nossl=1 (ist eine Hochsicherheits-Suchmaschine http://de.wikipedia.org/wiki/Startpage ) aus den Niederlanden.

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    3. Ziemlich billig, so ein Schutzanzug. Fast genauso einen habe ich mal bei einem "Women´s Week"-Abend im Baumarkt bekommen. Da wurde aber nicht gesprüht, nur Fliesen verlegt.

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  4. *Aaaaargggg....tob ...wüt ...* das wird ja immer schlimmer ... diese verblödeten Kultur-Bolschewiken haben den Text verhunzt. Es heißt seit Mai 1966 "I see a red door and I want it painted black".

    Ich hatte beim ersten Anblick dieses Geschmier schon so´n komisches Gefühl, kenne ich diesen Text doch von Beginn an auswendig und hab sogar die Scheibe noch im Original gerade auf dem Tisch liegen mit Brain Jones an der Sitar. War eigentlich ein Trauerlied ...

    Was für debile Kretins ...

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    1. Das auch noch. Und dann hätte sie auch eigentlich nur die Tür anmalen dürfen.

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  5. Der Zug fährt schwarz. Hahaha, au Mann!

    Ich bin, als ich nach Weihnachten wieder nach HH kam, auch direkt mal in einem Wholetrain vom HBF nach Hause chauffiert worden, der war allerdings nicht schwarz sondern hellgrün/orange bemalt, sodass die paar vorhandenen Sonnenstrahlen im Inneren des Waggons ein ganz interessantes Licht erschufen.

    Ich für meinen Teil mag solche Kunst, wenn sie gut gemacht ist (was in meinem Fall der Fall war). Da steckte ordentlich Arbeit drin. Leider habe ich kein Foto schießen können. Über die anfallenden Reinigungskosten etc müssen wir selbstverständlich nicht reden, derer bin ich mir bewusst. Mal verteufele ich sie, mal lache ich sie weg, weil mir ein Motiv so gut gefällt.

    Was ganz anderes sind natürlich diese Flusssäure-Geschichten, das ist einfach nur kranker Scheiß und gemeingefährlich!

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