Montag, 15. Dezember 2014

Saddams letzte Botschaft

Vor einigen Jahren ging diese Ruine schon einmal durch die Medien, angeblich standen dann die Schaulustigen Schlange. Ich habe dort noch nie jemanden getroffen, obwohl ich in letzter Zeit öfters mal dort war.

Vor einem Jahr sah es dort noch besser aus, inzwischen hat es wohl gebrannt.


Es handelt sich um die ehemalige Botschaft des Irak in Berlin-Niederschönhausen. Es war die Botschaft, die das Land in der DDR hatte. Der Irak hat noch eine weitere Botschaft in Berlin (in Zehlendorf), die auch in Betrieb ist. Das Gebäude in Pankow ist es eine Ruine, innen ziemlich schimmelig und dunkel und den Balkonen würde ich jetzt auch nicht mehr über den Weg trauen. Der Garten ist komplett zugewuchert, es steht aber noch eine Tonne vom grünen Punkt (mit einem Design, dass ich seit Jahren nicht mehr gesehen habe) herum.



Die Tor zum Gelände und auch die Haustür ist immer offen, momentan hängt Absperrband herum, unter dem man problemlos drunter durchtauchen kann. Aber es handelt sich um exterritoriales Gelände, man sollte sich da also nicht aufhalten. Eigentlich.


Das Gebäude ist in der Tschaikowskistraße 51 und nicht zu verwechseln mit dem (baugleich aussehenden) Gebäude an der Grabbeallee, das einst eine australische Botschaft und heute Heimat von Tape TV ist. Das halten viele für die irakische Botschaft (hat mir zumindest eine Bekannte erzählt, deren Garten vom Haus bis eben an das Tape-TV-Gebäude grenzt und die ständig Touristen quasi auf der Terrasse haben....).


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