Donnerstag, 18. Dezember 2014

Winterzeit ist Planungszeit

Seit wir vor über 10 Jahren den Garten samt Häuschen von meiner Großtante bekommen habe, sind wir am Bauen. Es hört einfach nie mehr auf. Umbauen, abreißen und anders wieder aufbauen, Blumenbeete anlegen, Teiche anlegen (einer ist schließlich nicht genug...) und und und...Jedes Mal, wenn ich denke, bald sind wir fertig, fällt einem von uns garantiert ein neues Projekt ein. Vor allem im Winter habe ich oft plötzlich ein Flut von Ideen.

Mit dem Ergebnis, dass ich mittlerweile jeden Baumarkt im Umkreis von 15 Kilometern von innen gesehen habe, auswendig das Sortiment samt Preisen, Marken und den regelmäßiger Veranstaltungen kenne und meine Kinder schon gefühlte 20 Vogelhäuschen im Rahmen von Kinderbeschäftigungsaktionen angemalt haben. Kein Winkel, in dem bei uns kein buntes Vogelhaus hängt...

Ich freue mich immer, wenn ich von neuen Baumärkten höre. Globus, gleich vor Ikea Lichtenberg, habe ich vor einiger Zeit entdeckt und finde ihn überraschend riesig. Inzwischen habe ich von einigen Seiten vom BayWa-Baumarkt gehört, so dass ich mich mal umgeschaut habe.

Mein erster Gedanke, den ich beim Namen des Marktes im Sinn hatte, nämlich dass diese Märkte vielleicht nur in Bayern zu finden sind, hat sich nicht bestätigt. Allerdings ist der nächstgelegene Markt von Berlin aus gute 100 Kilometer entfernt. Definitiv zu weit für mich, um nur einmal zu schauen.

Aber es gibt einen Online-Shop, in dem es auch einige Angebote gibt, die es nur dort und nicht in den Filialen gibt (umgekehrt ist aber auch nicht alles bestellbar). Und gerade jetzt zum Ende der Saison kann man bei den Sachen für den Garten das eine oder andere Schnäppchen machen. Ich kaufe grundsätzlich gerne antizyklisch. Ich kaufe Schneeschaufeln im Frühling und Terrassenmöbel im Oktober. Der Tag, an dem man die Sachen braucht, kommt ohnehin und zur passenden Saison sind die Gegenstände meist deutlich teurer.

Von Markt zu Markt zu fahren und nach saisonalen Schnäppchen suchen, ist ohnehin mühsam, zumal ich nicht wirklich gerne Auto fahre. Schon gar nicht auf Baumarktparkplätzen zur Weihnachtszeit, wenn alle aufgrund des „Geschenke-Tunnelblicks“ anfangen, seltsam zu fahren. Daher ist mir ein Online-Shop ganz recht. Ich habe auch noch nicht ganz den Glauben in DHL verloren.

In dem Shop sind Planschbecken -die im Sommer übrigens in vielen Läden oft gleich ausverkauft sind, genau wie Schlitten beim ersten Schnee- im Angebot. Da unser letztes Planschbecken dem Rasenmäher(ja... dem Rasenmäher :-/) zum Opfer gefallen ist, brauchen wir tatsächlich ein neues.

Auch Weihnachtsdeko kaufe ich meist kurz vor knapp. Zum einen haben wir für den Advent meist noch genug aus den letzten Jahren da, aber wenn es besonders schöne neue Artikel, wie die aktuellen metallisch glänzenden, bunten Weihnachtskugeln, gibt, dann kaufe ich sie kurz vor dem Fest. Das reicht zeitlich immer noch zum Schmücken des Baumes. Und schon jetzt sind Weihnachtskugeln deutlich gesenkt.

Da ich momentan überlege, ob wir zusätzlich zum in unserem Garten vorhandenen Sandkasten und Gartentrampolin noch einen Spielturm mit Rutsche aufstellen, kommt mir ganz gelegen, dass es hier eine ziemlich große Auswahl, vor allem auch verschiedene Komponenten für ein individuelles Spielhaus, gibt. Im Prinzip könnte man einen eigenen Spielplatz bauen, sogar Federwippen, Haltegriffe und Fallschutzmatten habe ich gesichtet. So viele Extras brauchen wir wohl eher nicht, zumal unsere Tochter aus dem Alter für solche Häuser bald raus ist, aber der Kleine kommt in das Spielturm-Alter eher gerade erst so richtig rein.

Ich weiß, dass mindestens eine regelmäßige Leserin meines Blogs einen Spielturm hat und frage einfach mal nach Erfahrungen: Welche Elemente braucht man unbedingt und was ist verzichtbar? Und wie haltbar ist ein Spielturm?

Kommentare:

  1. Hmm.. also bei uns tut es der "kleine" Spielturm mit Rutsche völlig. Wobei, wir haben noch an anderer Stelle im Garten eine Schaukel stehen, die wird auch gut angenommen. Im Sommer hatten wir zwischendurch mal Besuch von zwei anderen Mädels - da gab es nur wegen der Schaukel einmal kurz Streit, ansonsten waren die Kinder mit dem Gebotenen durchaus glücklich. Mehr oder größeres Gerät braucht man wohl nur mit vielen Kindern, also als Großfamilie, Tagesmutter oder ähnlichem.

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    1. Gut zu wissen, Ich vermute nämlich auch, dass man nur dann größeres braucht, wenn man eine Großfamilie hat. Wir haben ja auch noch unser Trampolin, das auch immer sehr gut angenommen wird.

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  2. zur Haltbarkeit kann ich noch wenig sagen, wir haben unseren rum erst dieses Jahr aufgebaut. Ich denke man kann bei dem Turm aber von mindestens 5-6 Jahren guter Haltbarkeit ausgehen, wenn man es nicht nur aufs Gras stellt sondern ordentlich laut Anleitung aufbaut. Ich habe gestrichen, weil ich es gern "schön" habe, aber gerüchteweise hält das wohl auch ohne Anstrich.

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    1. 5-6 Jahre reichen, bis dahin ist der Kleine dann auch aus dem Spielturm-Alter heraus. Mir fällt gerade ein, dass Bekannte einen Spielturm seit mindestens 7 Jahren herumstehen haben und der sieht noch sehr gut aus.

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