Donnerstag, 6. August 2015

Ordnung in das Foto-Chaos...

Ein paar Tage sind es noch bis zu unserem diesjährigen Sommerurlaub. Da auf meinem Telefon derzeit fast 3000 Fotos vorhanden sind - beginnend beim letzten Familienurlaub in Dänemark vor einem Jahr - und das Telefon schon eine Weile immer länger einen „Lade-Kringel“ anzeigt, wenn ich die Galerie aufrufe, müssen die Fotos vorher rechtzeitig herunter. Auch die SD-Karte auf der Kamera ist am Ende ihrer Speicherkapazität angekommen.

In solchen Momenten beneide ich ja eine Freundin von mir, die mal sagte, sie kann auch mit digitalen Fotos so sparsam umgehen, wie früher, als man Filme noch kaufen, damit dann nur eine begrenzte Anzahl Fotos machen und jeden Abzug einzeln bezahlen musste. Ich schaffe das einfach nicht. Hier ein Schnappschuss, da ein Foto, hier ein Bild fürs Blog...

Aber einfach nur auf der Festplatte unseres heimischen Servers möchte ich sie auch nicht speichern. Da ist so viel drauf, dass man am Ende nichts mehr wiederfindet, obwohl alles nach Datum sortiert ist. Außerdem schaut man sich das ohnehin nie wieder wirklich an. Weil sich dort neben schönen Schnappschüssen auch jede Menge eher nicht wirklich spannender Bilder befinden.

In unserer Familie wird gerne fotografisch alles dokumentiert. Das hat Tradition. Mein Schwiegervater hat damit angefangen. Wir könnten das Haus der Schwiegereltern, das in den 70ern gebaut wurde, problemlos nachbauen, denn er hat jeden Balken und jedes Bauelement beim Ein-und Anbau fotografiert. Mein Mann fotografiert jedes seiner Projekte und unsere Tochter fotografiert Lego-Sets, Experimentierkästen und Malen-nach-Zahlen-Bilder beim Spielen beziehungsweise Malen. Man könnte alles zusammenschneiden und hätte Videos. Aber so sind es einfach viele Fotos. Die obendrein jedem der „Fotografen“ heilig sind – aber das entspannte Durchsehen der Fotos erfolgreich verhindern.

Allein schon aus diesem Grund, ist es wohl sinnvoll, mal wieder ein Album zu erstellen, in dem nur sehenswerte Fotos hineinkommen. Fotobücher kommen immer gut an, ich bin immer ganz erstaunt, wie oft man doch dazu greift und es durchschaut. Es ist einfach doch anders als Bilder auf dem Laptop oder Telefon. Und auch besser als einzelne Fotos, die auch dazu neigen, durcheinander zu geraten, wenn man sie nicht in einem Album fest einbaut. Solche Alben gibt es heute ohnehin kaum noch. Dann lieber gleich ein Fotobuch, in dem man die Bilder in richtiger Reihenfolge einstellen kann und am besten auch gleich beschriftet.

Bisher habe ich Fotobücher immer nur am Jahresende erstellt, quasi als Jahresrückblick. Da war dann aber immer schon ziemlich genaues Aussuchen gefragt, wenn man nicht einen ganzen Wälzer zusammenstellen wollte. Das Erstellen dauerte aufgrund von vielen Bildern auch oft mehrere Stunden und verteilte sich über Tage. Von mehreren Freunden habe ich nun gehört, dass sie nach jedem Urlaub ein Fotobuch erstellen. Die meisten als echtes Buch, andere als Erinnerung mit Google Fotos. Diese App erstellt einem aus Schnappschüssen, die man mit dem Telefon macht, direkt ein virtuelles Buch oder Album, wie auch immer man es nennen möchte. Und das sogar beschriftet, mit Orten und Uhrzeiten. Ich muss allerdings gestehen, dass mir DAS ein wenig unheimlich ist. Ich habe bei diesen Alben immer Bedenken, dass ich irgendeinen Haken in der App falsch gesetzt habe und meine Fotos versehentlich mit der Welt teile.

Daher werde ich lieber wieder ein echtes Buch bestellen. Kleine Fotobücher sind auch mittlerweile erstaunlich günstig. Während ich für mein erstes Fotobuch vor Jahren noch gut 20 Euro bezahlt habe, finde ich nun in manchen Shops bereits Fotobücher ab 6 Euro. Ich probiere immer verschiedene Anbieter aus, da jeder wieder etwas anderes im Angebot hat. Man staunt manchmal wie unterschiedlich die Bücher aussehen – angefangen von der Papierqualität bis hin zu den Farben. Ich bin auch immer neugierig auf die gebotenen Hintergründe, ClipArts oder Gestaltungsmöglichkeiten. Heraus kam ich diesmal auf meiner Suche bei FotoPremio, einem Anbieter für Fotos, Fotobücher und -geschenke. Sie bieten kleine Fotobücher im „Handtaschen-Format“ ab 5,95 Euro. Das dürfte als Urlaubsalbum sicher reichen. Abonniert man den Newsletter bekommt man ein solches Fotobuch sogar geschenkt. Es soll sogar binnen 1-2 Tagen per Post ankommen. Wir werden sehen, ob das dann nach unserem Urlaub auch wirklich klappt.

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