Dienstag, 7. Juni 2016

Spatz

Es gibt Dinge, die muss man nicht haben. Beispielsweise tote Vögel in der Wohnung. Aber von vorn...

Auf unserem Balkon tummeln sich seit Wochen Spatzen. Sie haben gebrütet, sie futtern die Reste des Winterfutters, bringen ihre kleinen Spatzen, die sehr flauschig sind, vorbei und baden immer abwechselnd in einem Blumentopf, den ich aus dem Grund nicht mehr bepflanze.

Normalerweise sind sie ziemlich scheu. Wenn man die Balkontür offen stehen lässt, kommen sie nicht hinein, wenn man eben im Zimmer sitzt. So als sei man eine ledendige Vogelscheuche...

Gestern habe ich ausnahmsweise die Balkontür offen gelassen, als ich Post holen ging. Als ich zurück kam, flatterte etwas in der Küche. Ein Spatz. Er wollte die Abkürzung quer durch die Wohnung nehmen und saß nun auf einem Kaktus (!) am geschlossenen Fenster.

Ich wollte ihm einfach das Küchenfenster öffnen, aber während ich daran hantierte, flog er panisch los zurück Richtung Balkon, verfehlte die offene Tür und krachte gegen das Fenster direkt nebendran.

Und landete zwischen Spielzeugautos vom Junior, der zum Glück gerade im Kindergarten war.

Ich habe leider kein Foto für Euch... Auch wenn der Spatz so schön aussah wie der Eichelhäher im LandLebenBlog.






Kommentare:

  1. Oh, ich mag Spatzen total gerne. Sehr unterhaltsame Tierchen.

    Deswegen wäre ich über einen toten Spatzen in meiner Wohnung wirklich traurig.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, das war ich auch. Nun haben wir Fliegengitter aufgehängt, damit die Vögel das Fenster besser sehen.

      Löschen