Sonntag, 12. Februar 2017

Winter am Müggelsee

Vor kurzem hatte ich einen Termin in Friedrichshagen. Und wenn man schon mal so weit fährt, kann man ja gleich auch noch ein wenig herumlaufen... und einen Blick auf den vereisten Müggelsee werfen. Auf die eigenwillige Figur auf dem Bootssteg. Und auf den frisch sanierten Spreetunnel, der sich seit meiner letzten Radtour durch diese Gegend im vorletzten Sommer sehr verändert hat.

Die Gegend scheint momentan aus dem Dornröschenschlaf aufwachen zu wollen. Die Bootsanlegestelle wird saniert, Restaurants am Wasser entstehen (die dann hoffentlich nicht wie der Biergarten Rübezahl auf der anderen Uferseite einfach um 19 Uhr schließen?). 

Und Hausbesitzer haben Angst vor Immobilien-Maklern. Als ich völlig nichtsahnend mit einem Zettel in der Hand an einer Straße stand und eine Jahreszahl für einen Geocache notierte, ging ein Fenster auf:
"Was machen Sie denn da? Was schreiben Sie auf?"
"Diese Zahl hier. Keine Sorge, ich mache eine Schnitzeljagd. Kennen Sie vielleicht, mit GPS und so.."
"Na dann ist ja gut! Ich dachte schon, Sie wollen das Haus kaufen!"
"Nein, das hatte ich nicht vor, auch wenn es echt schön ist..."
"Wissen Sie, man erlebt hier Sachen... ständig klingelt jemand. Einmal hat mir jemand sogar ein Geschenk an die Tür gehängt, um mich zum Verkauf zu überreden. Seitdem bin ich wachsam."






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